Copyright © Dezember 2013 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Die wichtige, einst Haslach genannte Straßensperre reicht ins 13. Jh. zurück. Die heute noch aufrecht stehenden Ruinen zweier Tortürme, einiger Wohngebäude, der Zollstätte und vom Berghang bis herab zur Rienz ziehender Wehrmauern stammen aus der Zeit Herzog Sigmunds des Münzreichen. An der Außenwand des östlichen Torturms, ober der rundbogigen Durchfahrt, erkannte man Reste eines Wandgemäldes mit den Wappen Österreichs und Tirols aus dem Ende des 15. Jh.s. 1472 wurde in Haslach eine Kapelle geweiht. Die Klause, durch deren Ruinen heute noch die Pustertaler Straße führt, wurde in den Franzosenkriegen 1809 niedergebrannt. 
Home Mühlbacher Klause Tourismus Links
     Seit den Kämpfen 1809 ist die Klause verfallen, und dies wurde auch durch den Bahnbau beeinträchtigt; aber noch immer bietet sie ein eindrucksvolles, trutziges Bild. Heute führt die Pustertaler Staatsstraße unterhalb der Ruine vorbei, während die Straße bis 1998 durch die Ruine ging, ganz im Sinne ihrer Erbauer. Seit dem Jahre 2001 erstrahlt das alte Bauwerk in neuem Glanz.   Eine aufwendige Restaurierung im Zuge des Neubaues der Straße erfolgte. Und man will auch ein Museum einnrichten. Ganz in der Nähe liegt der Ort Mühlbach der der Klause den Namen gab.  Auf dem Kirchof von Mühlbach nun steht ein eigenartiger runder, wappengeschmückter Stein der mit der Jahreszahl 1477 datiert ist. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Heute ist er in dem kleinen Museum in der Klause. Dieser eigenartige Stein nun soll aus der Klause stammen und als Zahltisch verwendet worden sein. Auf seiner Oberfläche wurde der Zoll für die Klause erlegt. Heute steht dieser Tisch nun wieder in der restaurierten Klause.  Er erfüllt keine Funktion mehr. Die Maut wird heute reichlich an der Brennerautobahn abgeschöpft. Aber der Stein steht wieder an seinem ursprünglichen Ort. Der “Zahlstein” verändert anscheinend sehr oft seinen Standort. Das erste Mal sah ich ihn um 1990 am Kirchhof von Mühlbach. Nach der Restaurierung der Klause stand er neben der Durchfahrtsstrasse und heute steht er in der Klause in einem eigenen Raum Als Bauherr der neuen, bis heute erhaltenen Klausenanlage zeichnet Herzog Sigmund der Münzreiche verantwortlich. Der Bauauftrag erfolgte um 1458/59. In den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts dürfte das Bauvorhaben abgeschlossen worden sein. Erste urkundliche Hinweise für eine Zolltätigkeit in der neuen Anlage beziehen sich jedoch bereits auf die 70er Jahre.
Die Landstraße führte durch den Innenhof der Burganlage, wo Wegezoll zu entrichten war. Die Zollstation war schon deshalb bedeutsam, weil dort die mittelalterliche Maut von Reisenden aus Treviso und Venedig kassiert wurde. Die Grenze zum Pustertal bildet die Mühlbacher Klause. Die einstige Tal- und Straßensperre, die zur Zolleinhebung diente, wurde zum ersten Mal am 12. Januar 1269 erwähnt. Der granitene, wappengeschmückte Zahltisch (Zahlstein). Die Mühlbacher Klause stellt den westlichen Eingang zum Pustertal dar. Die Klause wurde einst als Festung und Zollstation genutzt. Die Mühlbacher Klause war als Mehrzweckanlage konzipiert, die nicht nur eine Zollstätte beherbergte, sondern darüber hinaus Wohnzwecke erfüllen musste und als wehrhafte Talssperre diente.