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Der “Kreidenturm” liegt nordöstlich unterhalb von Hocheppan. Gut 50 Meter unterhalb der Ruine Hocheppan, ragt auf einem spitzigen Waldhügel ein weißer, schlanker Viereckturm in die Höhe, der angeblich 23 Meter hoch und - seltsam genug für ein mittelalterliches Bauwerk! - rundherum mit Mörtel verputzt ist. Zinnen trägt er keine, dafür zeigen seine Ecken außerordentlich schöne Bukelquadern.
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 Früher kamen Hirtenjungen immer wieder in die Nähe der Burgruine Hocheppan. Die Neugier trieb sie zur Ruine hin. Hier trafen sie auf eine alte Eisentür, die sie mit aller Kraft auch öffneten. Dann bestiegen sie den dunklen Gang dahinter. Nach einer Weile stießen sie auf eine zweite Tür, die sie ebenfalls mit aller Kraft aufbrachten. Ein großes Gewölbe lag nun vor ihnen. Der Wand entlang entdeckten sie darin ein goldenes Kegelspiel. Wie freuten sich die Jungen und begannen sofort damit zu spielen. Da krachten die Mauern, es klang, als wollte alles zusammenstürzen, der Boden zitterte und die Kinder erschraken sehr heftig. Sofort versuchten sie den Ausgang zu erreichen. Es war aber schon spät, die Abendglocken in St. Pauls hatten schon geläutet. Darum konnten sie den Ausgang nicht mehr finden. Wenn die Buben aber das Kegelspiel mitgenommen hätten, wären sie sofort zum Ausgang gekommen. Sie hatten es im Schreck aber fallen gelassen und mussten so bis zum nächsten Tag beim Betläuten in diesem Gang bleiben. Dann öffenten sich die Türen wieder und die Hirtenbüblein konnten ins Freie. Das Kegelspiel aber blieb ab da verschwunden.
- Die Burgruine Hocheppan ist Ritteromantik pur - Weit ober Missian, auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg Hocheppan” in den Himmel. Der Zeuge aus der Zeit der Ritter war ehemals sehr bekannt und laut Schriften die Trutzburg des Grafen Ulrich II. von Eppan. Burg Hocheppan war ein sicherer Wohnsitz im Gegensatz zu jenem in der Nähe von St. Pauls. Wo diese erste Wohnanlage der Grafen genau war, ist heute nicht mehr bekannt.  Burg Hocheppan ist eines der Ziele im Laufe der Dreiburgenwanderung. Die gesamte Struktur verführt den Besucher in die Zeit des Mittelalters und begeistert nicht nur die Kinder.
Blick von der Ruine Kreidenturm nach Hocheppan. Den Turm, der noch in voller Höhe steht (!), kann man leider nicht besteigen. Die Aussicht wäre sicher famos und würde einem die Funktion der Burg noch näher bringen. Die Burgruine unterhalb von Hocheppan, die allgemein als Kreidenturm bezeichnet wird, war gewiß nicht nur ein Turm. Sie hatte zumindest eine Ringmauer mit einer Ausdehnung von 15 x 12 m. Die Burg Hocheppan wurde zwischen 1125 - 1130 vom Grafen Ulrich II erbaut und galt als mächtigster Stützpunkt im ganzen Lande. Weit ober Missian, auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg Hocheppan” in den Himmel. Der Zeuge aus der Zeit der Ritter war ehemals sehr bekannt und laut Schriften die Trutzburg des Grafen Ulrich II. von Eppan.