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Der “Kreidenturm” liegt nordöstlich unterhalb von Hocheppan. Gut 50 Meter unterhalb der Ruine Hocheppan, ragt auf einem spitzigen Waldhügel ein weißer, schlanker Viereckturm in die Höhe, der angeblich 23 Meter hoch und - seltsam genug für ein mittelalterliches Bauwerk! - rundherum mit Mörtel verputzt ist. Zinnen trägt er keine, dafür zeigen seine Ecken außerordentlich schöne Bukelquadern.
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 Der Burgenweg in Eppan - Wegbeschreibung Man startet im Eppaner Ortsteil Missian, den man auch mit dem Autobus erreicht. Sonst kann man neben der Feuerwehrhalle parken. Den Dorfweg weitergehend, sieht man bald die ersten Markierungen. Durch Obstwiesen und Weinberge gelangt man in den Wald, wobei sich stets Hinweistafeln nach »Hocheppan« finden. Im Wald geht man an einem Aufschluss von feinstem Seesand vorbei, den die Überetscher »Flinz« nennen und der darauf hinweist, dass das Etschtal ein gewaltiger See war, bevor sich die Etsch einen neuen Weg rund ums heutige Schloss Sigmundskron bahnte. Man kommt dann auf den Burgenweg und zum offiziellen Parkplatz. Etwas später bietet die Jausenstation Ebnerhof eine erste Einkehrmöglichkeit. Das Schloss Hocheppan erreicht man nach etwa 250 Höhenmetern in einer Stunde. Einkehrmöglichkeit. Das Schloss wieder verlassend geht es nach links hinab. Ein Wegweiser gibt an: »Burgenweg Boymont–Korb–Hocheppan«. Nun heißt es bis zum Bach etwa 90 Meter abzusteigen. Auf der gegenüberliegenden Seite geht es teilweise über Holztreppen mit beiderseitigem Geländer wieder insgesamt 100 Meter hinauf. Nach gemütlichem Waldspaziergang heißt es wieder 70 Meter absteigen, und man gelangt auf dem Burgenweg und vorbei an einigen zugemauerten Stollenlöchern aus dem letzten Krieg nach kurzem Aufstieg in etwa einer Stunde zur Ruine Boymont. Jausenstation, Aussichtspunkt Bergfried. Der Abstieg folgt dem Burgenweg, man geht unter Schloss Korb vorbei, soweit man dort nicht einkehren will, und folgt der Straße nach links, wo man in Kürze den Platz von Missian, also den Ausgangspunkt erreicht. Start war beim Schloss Korb, dann weiter ca. eine drei viertel Stunde bis zur Burgruine Boymont, dort kurze Rast in der Jausenstation, Besichtigung der Burgruine, dann weiter nach Hocheppan. Der Weg dauert gut 1 Stunde, machmal steil bergan, dann über Leitern nach unten und wieder zur Ruine Hocheppan hinauf. Hier ausgiebige Rast. Dann Abstieg ins Tal. Vorbei am Kreidenturm zurück zu Burg Korb.
Blick von der Ruine Kreidenturm nach Hocheppan. Den Turm, der noch in voller Höhe steht (!), kann man leider nicht besteigen. Die Aussicht wäre sicher famos und würde einem die Funktion der Burg noch näher bringen. Die Burgruine unterhalb von Hocheppan, die allgemein als Kreidenturm bezeichnet wird, war gewiß nicht nur ein Turm. Sie hatte zumindest eine Ringmauer mit einer Ausdehnung von 15 x 12 m. Der viereckige Wohnturm wurde 1230 bis 1235 von den Herren von Korb, Ministerialen der Grafen von Eppan, erbaut. Ab dem 14. Jahrhundert war es als Lehen in den Händen verschiedener Tiroler Adelsgeschlechter Nur noch als Skelett eines vornehmen mittelalterlichen Adelssitzes steht heute Boymont vor uns.  Die Burg wurde 1742 durch einen Brand zerstört. Von Boymont nach Hocheppan geht es über Stock und Stein, sogar über Leitern muß man klettern Etwas anstrender ist der Weg von der Brandruine Boymont  nach Hocheppan dem Highlight der Ritterromantik. Teilweise führt der Weg über Holzstiegen zu Ziel.