Meran besass eine seit dem Anfang des 14. Jahrhunderts errichtete und in der Folgezeit mehrfach erneuerte und ausgestaltete Stadtbefestigung.
Von ihr haben sich ein zwischen dem "Pulverturm", dem seit 1629 in die Stadtbefestigung einbezogenen Bergfried der Burg Ortenstein und dem Passeiertor ein Mauerstück und drei Tortürme erhalten.
Hoch über der Meraner Pfarrkirche erblickt man einen Bergfried, der den letzten Rest der ehemaligen Burg Ortenstein bildet. Heute wird er gemeinhin als "Pulverturm" bezeichnet. 
Dieser wurde im 18. Jh. als Lager für Schießpulver genutzt, wovon er auch seinen Namen erhalten hat. Diese Burg war eine erstmals um 1313 erwähnte Feste der Grafen von Görz-Tirol. Im 17./ und 18. Jahrhundert war der Turm Pulvermagazin der Stadt Meran.
 
Von der Burg Ortenstein, die ursprünglich das Steinachviertel überragte, ist nur mehr der zinnenbewehrte Pulverturm übriggeblieben.

 

 

   
 


Die 1237 erwähnte Burg Ortenstein ist früh verfallen und es blieb von ihr allein der Bergfried über, der hoch über dem Boden eine quadratisch gerahmte Rundbogentüre und einen Lichtschlitz hat. Seit dem Jahr 1629 wurde dei Burg als Schießpulver Lager verwendet, daher die heutige Bezeichnung "Pulverturm".

Zu den schönsten und beliebtesten fotografischen Motiven um Meran gehört der Blick vom Tappeinerweg mit seiner mittelmeerländischen Vegetation und dem klotzigen Viereckturm, dem sogenannten Pulverturm, sowie dem eigenwilligen Turmhelm der Pfarrkirche gegen die Texelgruppe.

Der Pulverturm, der ursprünglich in die Stadtmauern einbezogen war, wird in der Überlieferung hartnäckig als römischer Bau bezeichnet, der im Mittelalter mit einer neuen Mauer ummantelt wurde. Jedenfalls gehörte er der Burg Ortenstein an, die 1330 erwähnt wird. Die römische Herkunft, die von vielen Türmen im Lande behauptet wird, ist kaum aufrechtzuerhalten.

Im eigentliche Sinn ist dieses Gebäude (der Bergfried) keine Ruine, weil vom Rest der Burg kein Stein mehr zu sehen ist. Nur im Gebüsch auf dem Felsen auf dem einst der Palas stand sieht man noch die Zisterne der einstigen Burg. Als markanter Punkt am Tappeinerweg ist dieser Zeuge der Vergangenheit weithin sichtbar.

 

Der zwölf Meter hohe Viereckturm weist noch den Hocheinstieg auf der über eine Holztreppe erreichbar ist. Im Inneren ist eine Stahlkonstruktion mit Treppen eingebaut über die der Turm erstiegen werden kann. Der Ausblick von hier über Meran und das Etschtal ist grandios und lohnt auf jeden Fall der Aufstieg.

 

Der Turm ist heute eine Ruine, die hoch über der Altstadt am Tappeinerweg liegt. Er diente im 16., 17. und 18. Jahrhundert zur Aufbewahrung von Sprengpulver und Zufluchtsort für die Bevölkerung in Kriegszeiten. Anfang des 14. Jahrhunderts wird erstmals ein "Schloß Ortenstein" als Mittelpunkt des ältesten Stadtviertels Merans "Steinach" erwähnt. Der Pulverturm gehörte früher zur Festungsanlage "Ortenstein", deren Bergfried der Pulverturm war.

Der Turm kann jeder Zeit besichtigt werden.


 

Der Pulverturm hoch über der Altstadt am Tappeinerweg, heute eine Ruine, gehörte früher zur Festungsanlage "Ortenstein", deren Bergfried war. Er diente im 16., 17. und 18. Jahrhundert zur Aufbewahrung von Sprengpulver und Zufluchtsort für die Bevölkerung in Kriegszeiten.
Der zwölf Meter hohe Viereckturm weist noch den Hocheinstieg auf der über eine Holztreppe erreichbar ist. Er diente im 16., 17. und 18. Jahrhundert zur Aufbewahrung von Sprengpulver und Zufluchtsort für die Bevölkerung in Kriegszeiten

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