Die am Kolsassberg liegende Burgruine ist eine regelmässige Anlage mit rechteckiger Ringmauer die an den Ecken mit vier innen offenen Rundtürme verstärkt ist. In den Türmen sind Schlüssel und Maulscharte.  Von dem Wohnturm selbst sind nur noch die ca, zwei Meter hohen Mauerreste erkenntlich. Innerhalb der Burgmauern ist ein Bauernhof, ein "Erbhof" an dem ein Fresko von Franz Krautgasser zu sehen ist. Es zeigt wie Kaiser Maximilian I. die Burg an Florian Waldauf übergiebt. Florian Waldenstein erbaute diese Burg ab1492.Im Jahre 1810 wurde Neu Rettenberg großteils abgebrochen. Heutiger Eigentümer ist der Landwirt Josef Schweiger
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Auf dem Rettenberger Schloss herrschte einst ein hartherziger Vogt, der mit seinem Weib nur dem eigenen Wohl lebte und alle Armen unbeschenkt von seiner Schwelle jagte. Dafür muss das Ehepaar seit seinem Tod in dem Gemäuer des Schlosses umgehen. Als eines Sonntags zwei Weerer Bauern an den Ruinen vorübergingen, trat aus dem verfallenen Tor eine Frau in altertümlichen Kleid mit einem Schlüsselbund und fragte die Männer, was sie denn wollten. Erschrocken stammelten die Gefragten : "Nichts!" Da wurde die Frau unwillig und schalt die Männer, dass sie sich nichts gewünscht hätten, es wäre ihnen alles erfüllt worden. Daraufhin verschwand die Frau, und aus dem Inneren des Schlosses dröhnte es, als würde eine Eisentür mit aller Kraft zuschlagen. Ein Hirte aus Weer suchte einst seine Schafe und fand nach langer Zeit die Tiere betäubt im Schlosshof zu Rettenberg. Als er sich bemühte, die Schafe wieder ins Leben zurückzurufen, tönte aus der Tiefe eine hohle Stimme : "Hüte deine Schafe besser, denn dies Revier ist mein!" Das mag wohl der Geist eines frevelnden Hirten gewesen sein, den man früher oft im Schlosshof gesehen und tief aufseufzen gehört hat. Über Florian Waldauf von Waldenstein Bauernjunge aus Osttirol, landesfürstlicher Sekretär in Innsbruck, Goldener Ritter, kaiserlicher Protonotar und Diplomat, Begründer einer bedeutenden Reliquiensammlung und Stifter einer der am besten dotierten Predigerstellen im Römisch Deutschen Reich - alle diese Schlagworte treffen auf eine Person zu: Florian Waldauf von Waldenstein zu Rettenberg. Er wurde um 1440/1450 in Anras/Osttirol geboren. Zwar stammte er aus einfachen, allerdings nicht ärmlichen Verhältnissen, doch konnte er vor allem durch verwandtschaftliche Beziehungen und durch eine gute Ausbildung in der Klosterschule von Innichen eine Stelle in der landesfürstlichen Kanzlei von Erzherzog Sigmund von Tirol erringen. Erste Verdienste um die Habsburger und hier vor allem um den späteren Kaiser Maximilian I. erwarb sich Waldauf bei der Sicherung der Grafschaft Tirol für die Habsburger, wobei er sein Leben riskierte - wie Maximilian I. zu betonen nicht müde wurde.
Woher der Name Neu-Rettenberg. Alt-Rettenberg stand auf einem Hügel überNeu-Rettenberg. Es war eine alter Burg Erbaut im 14. Jh.; Besitz der reichen und mächtigen Rottenburger;. Diese wurde abgebrochen und Neu-Rettenberg erbaut. Bezirk Innsbruck-Land Von dem Wohnturm selbst sind nur noch die ca, zwei Meter hohen Mauerreste erkenntlich. Im Jahre 1810 wurde Neu Rettenberg großteils abgebrochenHeutiger Die am Kolsassberg liegende Burgruine ist eine regelmässige Anlage mit rechteckiger Ringmauer die an den Ecken mit vier innen offenen Rundtürme verstärkt ist Auf diesem Fresko schaut Ritter Florian auf ein Kästchen. Wahrscheinlich ein Teil seiner "Heiltumssammlung". Reliquien die er aus der gesamten, damals bekannten Welt gesammelt hat. Ein Teil davon ist in der Pfarrkirche in Hall zu sehen.