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Die wohl kühnste Lage aller Burgen im oberen Inntal hat die Ruine Schrofenstein. Die Ruine steht auf einem Felsvorsprung, von dem man eine herrliche Fernsicht genießt. Ihren Namen hat die Burg vom Geschlecht der Schrofensteiner Die Burgruine Schrofenstein ist von Stanz aus über einen Wanderweg in ca. einer halben Stunde zu erreichen. Home Home Ruine Schrofenstein Ruine Schrofenstein Tourismus Tourismus Links Links
Die Burg Schrofenstein ist in besonders kühner und weithin sichtbarer Lage oberhalb von Landeck und besteht aus dem noch heute erhaltenen Turm mit drei Wohngeschossen, den man über eine sechs Meter lange über den Halsgraben führende Brücke erreicht.  Die an ihn anschlißenden , ebenfalls turmartige Bauteile, die in verschiedenen Bauperioden, aber alle mittelalterlich entstanden sind,  sind heute verfallen, ebenso die Wirtschaftsgebäude das tiefer am Felsen stand. Schrofenstein war Lehen der Bischöfe von Chur und ist die Stammburg des mächtigen  tirolischen Geschlechts der Herren von Schrofenstein. 1946 übernahmen Karl Innerebner und Probst Josef Weingartner die Ruine und namen Sicherungsmaßarbeiten und den Ausbau des Turmes vor,
Die Sage erzählt uns von dem mächtigen Rittergeschlecht der Schrofensteiner, dass die ersten Sprossen dieses Geschlechts sich durch Herzensgüte, Frömmigkeit  und Edelmut auszeichneten und ein Hort für Witwen und Weisen gewesen sein sollen. Durch diese Tugenden sollen sie sich aber den Neid der umliegenden Ritter zugezogen haben und wurden von ihnen belagert. Ein solcher Schrofensteiner Ritter zeichnete sich durch besondere Tapferkeit und Biedersinn aus und wurde aus Groll ebenfalls belagert. Hiebei stürmten sie vergeblich die Veste und sperrten alle Zugänge dahin ab. In der Burg selbst gab es keinen Brunnen und die Insassen litten bald großen Mangel an Wasser. In dieser trostlosen Lage begab sich der edle Ritter in einer Nacht in die Burgkapelle und betete vor einem Marienbilde voller Vertrauen. “Und wenn auch Schrofenstein fallen sollte, so werde ich doch die Gesetze dienes lieben Sohnes niemals übertreten. Herr, dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden”, so waren die Schlußworte seines Gebetes. In der Nacht erschien ihm eine Frau in himmlischer Schönheit und meldete ihm: “Habe Mut, edler Ritter, Gott hat deine Seufzer und das Gebet der armen Witwen und Waisen gehört. Schrofenstein soll nicht fallen. Grabe in der Mitte deines Gartens unter dem Rosenstrauch und es wird aus dem nackten Felsen eine Quelle süßen Wassers hervorspringen und di ch und die Deinen laben, und der Wein in deinem Weinfass wird niemals altern.” Der Ritter erwachte aus dem schönen Traume, begab sich mit einigen Mannen sogleich an die bezeichnete Stelle, ließ nachgraben und nach kurzer Zeit sprudelte eine reichliche Quelle hervor. Alles labte sich und der alte Etschländer im großen Fasse wurde nicht weniger. Der Feind mußte unverrichteter  Sache wieder abziehen. Heute ist an dieser Stelle bemerkbar, dass ehemals wirklich eine Quelle geflossen sein muß, die sich aber im Kalktuff verloren haben wird .. Es ist bekannt im ganzen Land der alte Wein von Schrofenstein. Dieser Spruch deutet darauf hin, dass wie an vielen Stellen Nordtirols, auch in der Umgbung von Schrofenstein jahrhunderte lang mit Erfolg Weinbau betrieben wurde. Die Burg selbst soll wegen ihres Weinkellers berühmt gewesen sein, dies sowohl wegen ihrer Menge als auch wegen der Qualität der eingelagerten Sorten. In der Sage geistert das vielgerühmte “Schrofensteiner Faß” herum, das mit einem 400 Jahre alten köstlichen Wein gefüllt  war. 1809 sollen marodierende Soldaten das Fass leergetrunken haben.
Die Burg selbst soll wegen ihres Weinkellers berühmt gewesen sein, dies sowohl wegen ihrer Menge als auch wegen der Qualität der eingelagerten Sorten. Das Tor zur Burg. Kaum glaublich dass jemand diese uneinnehmbare Veste belagert hätte. Dass es kein Wasser auf der Burg gab halte ich für eine Mähr.