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Auf einem Felsenhügel, der auch in der Vorgeschichte besiedelt war, bestand schon im 10.Jh. eine den Bischöfen von Trient gehörenden Wehranlage, die zur Grenzkontrolle errichtet worden war und später zu einer Burg ausgebaut wurde.  Doch erst unter Erzherzog Sigismund (daher der Name!) wurde sie zu der mächtigen Festung erweitert, deren Ruine bis heute das I,andschaftsbild prägt.Sigmundskron ist einer der ältesten, ausgedehntesten und bekanntesten Burgbauten Südtirols. Die Burg steht auf einem in die Ebene vorspringenden, steil abfallenden Felsenhügel dort, wo die Etsch scharf aus südöstlicher in südliche Richtung biegt. Das Schloss ist eine der ältesten Burganlagen Südtirols und zählt zu den wichtigsten Symbolen in der Südtiroler Geschichte.
Die Burg steht auf einem in die Ebene vorspringenden, steil abfallenden Felsenhügel dort, wo die Etsch scharf aus südöstlicher in südliche Richtung biegt. Man erreicht die Burg von der Ortschaft Sigmundskron (an der Mendelstrasse, 4 km von Bozen) aus, indem man einen halben Kilometer auf der Girlaner Strasse emporfährt und sodann links in einen leidlichen Fahrweg einbiegt, der unweit an der Ruine vorbeiführt.  Man betritt die Burg von der Südseite durch eine Vorburg, deren bezinnte Umfassungsmauern durch einen Viereckturm und mehrere Rundtürme mit Schiesscharten verschiedener Breite bewehrt sind. Allein der westliche Rundturm konnte als Wohnung gedient haben, denn nahe daran steht hinter der Ringmauer ein einfacher Bau mit quadratischen Fenstern. Weiter nördlich erhebt sich ein ursprünglich frei stehender Viereckturm, der aus einem Erdgeschoss und darüber fünf Stockwerken besteht; er wurde erst später mit der Ringmauer verbunden. Der Kern der Bunganlage mit der Kapelle inmitten liegt auf einem erhöhten Felsen und ist nur durch ein zweites, höher liegendes Tor zugänglich.  Das am besten erhaltene Gebäude der zentralen Bautengruppe ist vierstöckig, gegen den Rand des Abgrundes gerückt und stösst an die Umfassungsmauer. Wahrscheinlich war es der Hauptpalas, den der Trienter Bischof bei seinen Aufenthalten in der Burg bewohnte. Der Ursprung von Sigmundskron reicht in vorgeschichtliche Zeit zurück. In unmittelbarer Umgebung wurden Reste einer rätischen Wallburg gefunden. Es wird auch vermutet, dass Drusus im Jahre 15 v. Chr. nach Niederkämpfung des Systems der rätischen Wehranlagen erst den freien Weg in die dadurch versperrten anderen Täler gefunden hat.  Als Berengar von Ivrea gegen Hugo von Arles um die italienische Königskrone kämpfte, eroberte er 956 auch das den Bischöfen von Trient eigene Schloss Formigar. Im 13. Jahrhundert beendeten auf Formigar die Grafen von Eppan und jene von Tirol eine zwischen ihnen 30 Jahre währende Fehde. Weingartner stellt fest, dass nach Mitteilungen des 12. Jahrhunderts die Bischöfe von Trienthier ihre Hauptburg in der Grafschaft Bozen hatten und auf Formigar Gerichtstage hielten, an denen der führende Adel des Herzogtums Trient und der Grafschaft Bozen versammelt war. Auf Formigar saßen als Gastalden des Fürstbischofs von Trient zumeist Angehörige einer Ministerialenfamilie, deren Namen vielleicht durch Umformung aus Formigar oder Formian entstanden ist: die Firmian. Im Jahre 1473 hat Herzog Sigismund der Münzreiche mit Zustimmung des Trienter Fürstbischofs die gesamte Burganlage erworben und zu seinem Eigen gemacht. Der Burgname wurde ebenso verändert wie die ganze Burganlage, der Fürst gab Formigar seinen Namen, Sigmundskron. Die heute bestehende Burganlage, in ihrer großen Ausdehnung wohl die grösste unter den Burgen Südtirols, stammt fast ganz aus der Epoche Sigismund, dessen Wappen, aus Marmor gemeisselt, über dem Haupteingang angebracht ist. Sigismund liess einen großen Teil der alten Burg niederreisen und einen Neubau aufführen, welcher ganz der Waffentechnik der neu aufgekommenen Feuerwaffen entsprach, die ja auf strategischem und fortifikatorischem Gebiet sich umstürzend auswirkte. Nach diesem Vorbild handelten bei ihren Burgbauten dann andere adelige Familien wie die Brandis, Völs und Wolkenstein.
Schloss Sigmundskron ist eine historische Burganlage in Bozen, Südtirol und das Herzstück des Reinhold Messner Mountain Museum. Die Burg steht auf einem in die Ebene vorspringenden, steil abfallenden Felsenhügel dort, wo die Etsch scharf aus südöstlicher in südliche Richtung biegt. Man erreicht die Burg von der Ortschaft Sigmundskron (an der Mendelstrasse, 4 km von Bozen) aus Der Ursprung von Sigmundskron reicht in vorgeschichtliche Zeit zurück. In unmittelbarer Umgebung wurden Reste einer rätischen Wallburg gefunden. Es wird auch vermutet, dass Drusus im Jahre 15 v. Chr. nach Niederkämpfung des Systems der rätischen Wehranlag Schloss Sigmundskron ist eine ausgedehnte Burg- und Festungsanlage bei Bozen in Südtirol. Die Ruine beherbergt heute das vierte Bergmuseum des Südtiroler Extrembergsteigers Reinhold Messner.