Donnerstag, der 27.02.2020

Nördlich vom Völser Steg im Eisacktal liegt in einsamer Gegend auf einem nach zwei Seiten abfallenden Felsenkegel über dem vom Ritten kommenden Steger Bach in der Gemarkung der Gemeinde Ritten die Burgruine Stein am Ritten.

Die für die Verteidigung ausserordentlich günstige Lage dürfte zur Wahl dieses Ortes für eine Wehranlage geführt haben. Hier finden sich kein weiter Ausblick, kein Burghof, nur enge Räume, ein wenige Meter grosser Garten hängt über den abstürzenden Felsen; auch der Zungang zur Feste ist kein bequemer.
 Vom Palas stehen nur noch Süd- und Westwand, die Ringmauern der tiefer gelegenen Vorburg sind zum Großteil in die Tiefe gestürzt. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Anlage von den Herren de Lapide (zum Stein) erbaut, 1349 zerstört, danach wieder aufgebaut und im 17. Jahrhundert aufgelassen.

 
Die Burg »Stein am Ritten« liegt am Rande einer Schlucht auf einem isolierten Felshügel. An der Bergseite führte eine Brücke zum hochgelegenen Tor und in die Vorburg.

 

 

  Ruine Stein am Ritten

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