Die "Herren von Thaur" (die 1201 zum ersten Male erwähnt werden) - auch Kämmerer und Pröpste von Thaur werden seit dem 13. Jh. genannt - bewohnt und verwaltet. Die alte Burg nahm die Ostseite ein, wo heute noch spärliche Reste von ungewöhnlich sorgfältigem und regelmäßig geschichtetem Mauerwerk festzustellen sind, und folgte dem Rand des Plateaus. Um 1500 wurden die jetzt noch besser erhaltenen Teile mit den beiden Überbrückungsbogen und dem Westrondell angebaut, wo man über eine Zugbrücke den hoch über dem Boden gelegenen Eingang erreichte
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Die Burg von Thaur wurde im 13. Jahrhundert ausgebaut und war Gerichtssitz. Nach einem Brand und einem folgenschweren Erdbeben sind heute nur noch Ruinen vorhanden.  Ehemals größte Burganlage im Inntal und Gerichtssitz. Im 13. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Andechs, später im tirolischen. Die drei silbernen, im Wappen vorkommenden Türme deuten auf die damals hier befindliche Burg Thaur hin.