Die "Herren von Thaur" (die 1201 zum ersten Male erwähnt werden) - auch Kämmerer und Pröpste von Thaur werden seit dem 13. Jh. genannt - bewohnt und verwaltet. Die alte Burg nahm die Ostseite ein, wo heute noch spärliche Reste von ungewöhnlich sorgfältigem und regelmäßig geschichtetem Mauerwerk festzustellen sind, und folgte dem Rand des Plateaus. Um 1500 wurden die jetzt noch besser erhaltenen Teile mit den beiden Überbrückungsbogen und dem Westrondell angebaut, wo man über eine Zugbrücke den hoch über dem Boden gelegenen Eingang erreichte
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Die Anfänge der Burg sind im 11. Jahrhundert zu suchen. Damals war Thaur dank seiner  Salzquellen und als Stapelplatz für das im Halltal gewonnene Salz ein bedeutender Ort. Zuerst  war die Burg im Besitz der bayrischen Grafen Andechs, die schon ein Jahrhundert früher  ausgedehnten Besitz im Inntal hatten und um 1180 den Ort Innsbruck gründeten. Nach den Andechsern kamen die Grafen von Tirol, und ein Gebhard von Hirschberg ließ die  Burganlage großzügig ausbauen. Von 1283 bis 1809 bestand der Gerichtssitz Thaur. 1284 war  der Graf Meinhard II von Tirol-Görz der Besitzer der Burg und im 14. Jahrhundert durch die  Schenkung der Margarethe (Maultasch) an die Habsburger ging auch Schloß Thaur an diese  über. Durch das heftige Erdbeben im Jahre 1670 wurde die Burg teilweise zerstört und verfiel  schließlich zur Ruine. Von Burg Thaur erzählt man, daß es die größte und prunkvollste Anlage  im ganzen Inntal war. Nur noch die mächtige Toranlage erinnert heute noch an die gewaltige  Alpenfestung. Nördlich des Dorfes Thaur, ca. 100 Höhenmeter und eine halbstündige Wanderung entfernt liegt  die Ruine die jederzeit auf eigene Gefahr besucht werden kann. Der Ausblick von hier oben auf  das Inntal ist grandios. Zur Zeit wird die Ruine, vor allem die Toranlage gründlich restauriert.  Wohl auch deshalb weil hier jeden Sommer Theater gespielt wird.. Am besten erhalten hat sich wie schon erwähnt die Toranlage die früher nur über eine  Zugbrücke erreicht werden konnte. Im Torturm ein Rundturm war die Wachmannschaft. Von  hieraus ging es über eine weitere Zugbrücke über den Halsgraben der mit zwei großen  gemauerten Bögen überspannt ist. Das einstige Aussehen der Burg lässt sich heute nur mehr  erahnen. Jedenfalls war sie groß und prächtig ausgestattet. Die Restaurierung der Ruine anno 2003 erfolgte mit Unterstützung  des Landes Tirols, des Bundesdenkmalamtes und der Gemeinde Thaur Das östlich außerhalb der Burg stehende sog. Romedikirchlein, das die Erinnerung an den angeblich aus Thaur stammenden hl.  Romedius wachhält, ist den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht. Es wurde auf dem Grund einer romanischen  Doppelkapelle, offenbar der alten Burgkapelle, erbaut. Schon im 16. Jh. beginnt der allmähliche Verfall der Burg, um 1564 stürzte  der Turm ein, 1593 hören wir von der letzten größeren Reparatur, um 1600 war die Burg noch von Pflegern bewohnt, 1680 wird  Thaur als schon lange Zeit verlassen und öd bezeichnet.
Die Hauptburg, die wohl aus der ersten Hälfte des 13. Jh. stammt, hat einen Grundriss, den man am Besten als "Trapez förmig " beschreiben kann. Ein etwa gleichseitiges Dreieck, die Spitze gegen den Hang gerichtet. Die Burg von Thaur wurde im 13. Jahrhundert ausgebaut und war Gerichtssitz. Nach einem Brand und einem folgenschweren Erdbeben sind heute nur noch Ruinen vorhanden.  Ehemals größte Burganlage im Inntal und Gerichtssitz. Im 13. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Andechs, später im tirolischen. Die drei silbernen, im Wappen vorkommenden Türme deuten auf die damals hier befindliche Burg Thaur hin. Die Burg von Thaur wurde im 13. Jahrhundert ausgebaut und war Gerichtssitz.  Hier sieht man das erste Tor. Thaur war nicht irgendeine Burg eines kleines Landadeligen, sondern der Sitz der mächtigen Andechser Grafen.