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Die spärlichen Reste der Burg erheben sich auf dem Gipfel des südlich vom Sebastiankirchlein bei Unterinn am Ritten gelegenenHügels. Wer von Bozen kommend die Rittner Straße befährt, läßt sein Fahrzeug wenig oberhalb des früheren Wirtshauses "Eberle" stehen und steigt zu Fuß zum Gipfel des rechts gelegenen Hügels. Deutlicher Erkennbar als die kümmerlichen Reste der bereits 1275 zerstörten Burg Zwingenstein bei Unterinn am Ritten sind die Überreste des vorgeschichtlichen Ringwalls, innerhalb dessen die mittelalterliche Burg errichtet worden war. Bei kürzlichen Ausgrabungen am Fuße der Burgruine konnten Häuserfundamente aus der  Eisenzeit gefunden werden. Funde aus älteren Zeitepochen bezeugen die Besiedelung des Zwingensteiner Burghügels bereits ab dem 5. Jh. v. Chr.
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Diese Ruinenteile bildeten einst den Bergfried der Burg Zwingenstein.  Eine Fehde mit dem Landesfürsten Graf Meinhard II. von Tirol hatte zur Folge daß diese Bergfeste im Jahre 1275 gebrochen wurde. Später wieder aufgebaut. Die Burg wurde unter König Heinrich wieder aufgebaut und 1361 verpflichtete sich Hans von Zwingenstein, die Burg Herzog Albrecht offen zu halten Die Auusicht über das Eisacktal ist grandios. Im 15. Jahrhundert hören wir nichts mehr von Zwingenstein, das Geschlecht selbst lebte an anderen Orten und starb 1536 aus. Vermutlich wurde die Burg zur Zeit der Maultasch zerstört. Teil der Ringmauer mit der Toröffnung.  Als letzter Zweig der Zwingensteiner  verstarb  mit Felix Zwingenstein, welcher noch 1493 Pfleger von Sigmundskron , gewesen war. Die Ruine Zwingenstein stammt aus dem 13. Jh. und wurde zur Überwachung der damaligen Straße erbaut. Funde aus älteren Zeitepochen bezeugen die Besiedelung des Zwingensteiner Burghügels bereits ab dem 5. Jh. v. Chr. Hart am Rande des Abgrunds in das Eisacktal liegt am Wege auf einem Felsen die Feste Zwingenstein, eine schöne Ruine aus alter Zeit. Auch heute noch ist ganz in der Nähe die moderne Rittenstraße. Da das Eisacktal zwischen Kollmann und Bozen unzugänglich war führte der gesamte Waren und Gütertransport hier bei der Burg Zwingenstein vborüber. Auch die Deutschen Kaiserzüge folgten diesen Weg. Teile der Umfassungsmauern stehen noch. Die zweite Zerstörung dieser Burg erfolgte wahrscheinlich zur Zeit Margarete Maultaschs. Noch am besten erhalten hat sich der Torbereich mit anschlißender Ringmauer. Im Jahre 1275 wurde die Burg erstmals zerstört, unter Meinhard II. Der den Einfluß der Trienter Bischöfe aus Tirol verdrängen wollte, Die Zwingensteiner waren ihren Dienstherren treu ergeben, den Bischöfen von Trient, wodurch ihre "Bergfeste" erobert und zerstört wurde. Anscheinend aber später wieder aufgebaut. Das Foto zeigt den Torbereich. Die Westseite der eintigen Burg mit besonders starken Mauern, weil hier der  Angriffspunkt und auch das Tor war hat die Zeitläufe am besten Überstanden. Zweimal erobert und zerstört. Das Geschlecht rankte sich noch lange fort, bis in das Jahr 1493, als mit Felix von Zwingenstein der Pfleger von Sigmundskron der letzte seines Geschlechts verstarb.
Auf einem freundlichen, von Natur aus wenig geschützten Hügel, der schon mit prähistorischen Ringwällen befestigt war, finden sich kümmerliche Mauerreste Mauerreste einer mittelalterlichen Burg, die im Kriege Meinhard II. mit Trient, wo die Zwingensteiner zu Trient standen, zerstört, später wieder aufgebaut, aber offenbar bald neuerdings gebrochen wurde, da man seit dem 14. Jh. von der Burg nichts mehr hört.
Home Ruine Zwingenstein Tourismus Links Die Burgruine Zwingenstein stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde zur Überwachung der damaligen Straße erbaut. Allerdings haben Archäologen auf dem Burghügel auch Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. •Archäologen haben auf dem Burghügel Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. So hat man vor einigen Jahren die Reste einer rätischen Behausung entdeckt, die sich auf das 2.Jh. vorchristliche Jahrhundert datieren lassen.