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Die spärlichen Reste der Burg erheben sich auf dem Gipfel des südlich vom Sebastiankirchlein bei Unterinn am Ritten gelegenenHügels. Wer von Bozen kommend die Rittner Straße befährt, läßt sein Fahrzeug wenig oberhalb des früheren Wirtshauses "Eberle" stehen und steigt zu Fuß zum Gipfel des rechts gelegenen Hügels. Deutlicher Erkennbar als die kümmerlichen Reste der bereits 1275 zerstörten Burg Zwingenstein bei Unterinn am Ritten sind die Überreste des vorgeschichtlichen Ringwalls, innerhalb dessen die mittelalterliche Burg errichtet worden war. Bei kürzlichen Ausgrabungen am Fuße der Burgruine konnten Häuserfundamente aus der  Eisenzeit gefunden werden. Funde aus älteren Zeitepochen bezeugen die Besiedelung des Zwingensteiner Burghügels bereits ab dem 5. Jh. v. Chr.
Deutlicher erkennbar als die kümmerlichen Reste der bereits 1275 zerstörten Burg Zwingenstein bei  Unterinn am Ritten ist nur ein kleines Stück der Ringmauer in der Nähe der St. Sebastianskirche noch  erhalten, sonst sieht man nur Steinschutt und armselige Mauerreste. Die Burg war Stammsitz der im 12. Jahrhundert erwähnten Herren von Zwingenstein, die Trienter  Ministerialen waren.  Sie spielten in der Auseinandersetzung Meinhards II. von Tirol mit dem Trienter  Fürstbischof, der auf Zwingenstein seinen Gerichtssitz am Ritten hielt, eine erhebliche Rolle. Die  Zwingensteiner hielten dem Bischof die Treue,  ihre Burg wurde belagert und zerstört.   Die heutige Strasse führt am Sebastiankirchlein vorbei nach Unterinn. An der Kurve geht man querfeldein  vorbei an Holzstapeln zum Steilabfall ins Eisacktal. Hier hängt die Ruine Zwingenstein am Abgrund. Eine  Ruine aus uralter Zeit, das Stammhaus der längst ausgestorbenen Zwingensteiner, die einst mächtig und  gefürchtet in den Bergen Tirols waren. Aber ihre Fehde mit dem Landesfürsten Graf Meinhard II. von Tirol  hatte zur Folge daß diese Bergfeste im Jahre 1275 gebrochen wurde.   Die Burg wurde unter König Heinrich wieder aufgebaut und 1361 verpflichtete sich Hans von Zwingenstein,  die Burg Herzog Albrecht offen zu halten. Im 15. Jahrhundert hören wir nichts mehr von Zwingenstein, das Geschlecht selbst lebte  an anderen Orten und starb 1536 aus. Vermutlich wurde es zur Zeit von Ludwig dem Brandenburger oder unter Herzog Friedrich  erneut zerstört und nicht wieder aufgebaut.  Hans und Georg Zwingenstein zeichneten sich als tapfere Krieger in der Schlacht von Calliano (1487) gegen die Venediger aus. Als  letzter Zweig der Zwingensteiner  verstarb  mit Felix Zwingenstein, welcher noch 1493 Pfleger von Sigmundskron , gewesen war.  Damit erlosch diese Geschlecht. Am alten Brixner Friedhof ist noch heute eine Steintafel mit dem Wappen der Zwingensteiner. Die unauffällige Ruine befindet sich auf einer bewaldeten Kuppe, einige hundert Meter von der neuen Rittner Strasse und der  Sebastianskirche bei Unterinn entfernt. Man erreicht sie durch Wiesen und Wald, indem man von der Strasse 300 m oberhalb der  Gasthauses Eberle rechts (südlich) abbiegt. Die Ruine liegt unmittelbar an dem Steilabfall ins Eisacktal. •Archäologen haben auf dem  Burghügel Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. So hat man vor einigen Jahren die Reste einer rätischen Behausung  entdeckt, die sich auf das 2.Jh. vorchristliche Jahrhundert datieren lassen. Weitere Funde deuten gar auf eine Besiedelung des  Burghügels bereits ab dem 5. Jh. v.Chr. hin.
Die unauffällige Ruine befindet sich auf einer bewaldeten Kuppe, einige hundert Meter von der neuen Rittner Strasse und der Sebastianskirche bei Unterinn entfernt Als letzter Zweig der Zwingensteiner verstarb mit Felix Zwingenstein, welcher noch 1493 Pfleger von Sigmundskron , gewesen war. Damit erlosch dieses Geschlecht. Am alten Brixner Friedhof ist noch heute eine Steintafel mit dem Wappen der Zwingensteiner. Home Ruine Zwingenstein Tourismus Links Die Burgruine Zwingenstein stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde zur Überwachung der damaligen Straße erbaut. Allerdings haben Archäologen auf dem Burghügel auch Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. •Archäologen haben auf dem Burghügel Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. So hat man vor einigen Jahren die Reste einer rätischen Behausung entdeckt, die sich auf das 2.Jh. vorchristliche Jahrhundert datieren lassen.