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Die spärlichen Reste der Burg erheben sich auf dem Gipfel des südlich vom Sebastiankirchlein bei Unterinn am Ritten gelegenenHügels. Wer von Bozen kommend die Rittner Straße befährt, läßt sein Fahrzeug wenig oberhalb des früheren Wirtshauses "Eberle" stehen und steigt zu Fuß zum Gipfel des rechts gelegenen Hügels. Deutlicher Erkennbar als die kümmerlichen Reste der bereits 1275 zerstörten Burg Zwingenstein bei Unterinn am Ritten sind die Überreste des vorgeschichtlichen Ringwalls, innerhalb dessen die mittelalterliche Burg errichtet worden war. Bei kürzlichen Ausgrabungen am Fuße der Burgruine konnten Häuserfundamente aus der  Eisenzeit gefunden werden. Funde aus älteren Zeitepochen bezeugen die Besiedelung des Zwingensteiner Burghügels bereits ab dem 5. Jh. v. Chr.
Ein ähnliches Schicksal wie  Ein ähnliches Schicksal wie auf   Schloss Maretsch  ereilte auch das Burgfräulein von  Zwingenstein am Ritten. Auf dem Schloss Zwingenstein lebte ein Burgfräulein, das mit einem  Grafen, der in fernen Landen wohnte, versprochen war. Dieser Graf war nämlich vorzeiten durch  Tirol gereist, hatte in der Burg oben "auf der Weit" Einkehr genommen und die schöne und  liebreiche Tochter des Burgherrn kennengelernt.   Die Hochzeit wurde aber länger, als der Verlobten lieb war, hinausgeschoben, der Graf kam immer  noch nicht, ja zuletzt hörte sie von ihm gar nichts mehr. Wohl schrieb sie ihm Brieflein und seufzte  und weinte Tag und Nacht, aber alles war vergebens.   Der Graf seinerseits wunderte sich nicht wenig über das lange Ausbleiben der Nachrichten von ihr,  obwohl er öfters Botschaft nach Zwingenstein getan hatte; allein, da das Fräulein ihm Treue  geschworen hatte, konnte er doch nicht so ganz fest glauben, dass sie ihn vergessen und das Wort  gebrochen hätte. Darum wollte er sie auf die Probe stellen.   Er reiste über Land her gegen Zwingenstein und begehrte, als Pilger verkleidet, am Burgtor Einlass. Nachdem man ihm  im Stüblein des Torwartes zu essen und zu trinken gegeben hatte, führte man ihn auf seine Bitte zum Burgfräulein hinauf.  Diesem erzählte er, wie er im Hl. Lande gewesen und wie der Graf, der ihr Verlobter war, im Kampfe gegen die Heiden  gefallen sei. Sterbend habe er ihm den Auftrag gegeben, dem Fräulein seinen letzten Gruß zu überbringen und dass er bis  zum letzten Atemzug an sie gedacht habe.  Bei diesen Worten wurde das Burgfräulein von Verzweiflung erfasst; sie stürzte sich aus dem Fenster des Schlosses in  die Tiefe hinab und wurde dort, wo man ihren Leichnam ganz zerschmettert aufgefunden hat, eingescharrt. Seit dieser  Zeit muss sie oben im Schloss und dessen Umgebung als Geist ohne Kopf umgehen. Der Dornacherbauer hat den Geist  oft schon an jenem Abhang der Burg gesehen, über den sie sich hinabgestürzt hat 
Auch heute noch ist der Ausblick von der Ruine Zwingenstein grandios. Auf der gegenüberliegenden Talseite ist Steinegg Heute ist die Burgruine einsam und verlassen am Steilabfall ins Eisacktal. Im Mittelalter führte hier die "Kaiserstrasse" entlang. Bei kürzlichen Ausgrabungen am Fuße der Burgruine konnten Häuserfundamente aus der Eisenzeit gefunden werden Home Ruine Zwingenstein Tourismus Links Die Burgruine Zwingenstein stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde zur Überwachung der damaligen Straße erbaut. Allerdings haben Archäologen auf dem Burghügel auch Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. •Archäologen haben auf dem Burghügel Funde aus älteren Zeitepochen zutage gefördert. So hat man vor einigen Jahren die Reste einer rätischen Behausung entdeckt, die sich auf das 2.Jh. vorchristliche Jahrhundert datieren lassen.