Heute ist Donnerstag, 13. Dezember 2018; Uhrzeit: 02:46:14

Die Schildhof-Bauern unterscheiden sich, durch Hellebarde, Hut und Schildwappen des Hofes  von der Tracht  der übrigen Passeir.
Aus dem 13. Jahrhundert stammen die Schildhöfe. Bauern, die dem Landesfürst in Zeiten Feindlicher Bedrohung mit Ross und Reiter dienten, erhielten als Anerkennung und Dank die Adelsrechte (Steuerfreiheit, Jagd- und Fischereirecht).

Heute gibt es noch 11 Schildhöfe im Tal welche noch das erbliche Fischereirecht besitzen und diese Tradition mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit  fortführen.

Die Namen der Schildhöfe sind: Haupold, Saltaus, Granstein, Pseirer, Ebion, Buchenegg, Baumkirch, Steinhaus, Gereuth, Happerg, Kalm und Gomion.

Der neue Passeirer Schildhöfeweg ist in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Martin, dem MuseumPasseier und dem Tourismusverein Passeiertal entstanden.

 
Die Sonderstellung der Schildhofbauern im Tal reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert, wo sie dem Grafen Albert von Tirol (1190 - 1253) bereits als Schildknappen gedient haben sollen.

 

 

 

  Schildhof Pseirer, im Passeiertal

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