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 Schildhöfe waren im Mittelalter adelige Ansitze, die sich als burgenartige "Steinhäuser" von den Passeirer Holzbauten abhoben. Ein Teil der Schildhöfe lässt sich auf Adelige zurückführen, die durch die räumliche Nähe zum Stammschloss Tirol in Passeier ihre Wohntürme errichteten. Ein anderer Teil geht auf die Dienstleute (Ministerialen) des Landesfürsten zurück, welche Anfang des 14. Jh.s. Steuerfreiheit als Gegenleistung für Waffendienste erhielten. Sie wurden zu Schildherren erhoben , gehörten also zur untersten Schicht des Adels. Sie durften innerhalb ihrer Besitzungen frei jagen und fischen und ihnen war das Tragen von Schwert, Messer und Spieß auch in der Kirche und vor Gericht erlaubt. 
Reizvoll ist auch der Schildhof Steinhaus,

der als Wahrzeichen von St. Martin gilt. 

 

 

 

  Schildhof Steinhaus bei St. Martin im Passeiertal

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