Schloss Ambras, weithin sichtbar oberhalb von Innsbruck gelegen, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der  Landeshauptstadt.  Seine kulturhistorische Bedeutung ist untrennbar mit der Persönlichkeit Erzherzog Ferdinands II. (1529- 1595) verbunden,  der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften förderte. Er begründete die prachtvollen Ambraser  Sammlungen, zu deren Unterbringung er im Bereich des Unterschlosses eine nach modernsten Kriterien konzipierte  Museumsanlage errichten ließ. 
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Das Schloss besteht aus mehreren Gebäudekomplexen, dem Unterschloss, dem Hochschloss, und dem Spanischen Saal, sowie einen  weitläufigen Schlosspark.  (ca. 20 ha). Das Hochschloss ist auf gewachsenen Felsen errichtet. Es ist eine fast Rechteckige Anlage um  einen Innenhof gruppiert. Man beachte die Kamine. - Jeder ist  anders gebaut.  Im Hochschloss befindet sich die außergewöhnliche Porträtgalerie der Habsburger mit über 200 Bildnissen, unter anderem von  Künstlern wie Lukas Cranach, Tizian, van Dyck und Velázquez.  Im Erdgeschoß des Hochschlosses ist die Sammlung spätmittelalterlicher Bildwerke untergebracht.  Die mittelalterliche "Bergburg" war im 10. Jh im Besitz der Andechser Grafen und wurde 1133 durch die Bayern zerstört. Später im  Besitz der Landesfürsten wurde sie mehrfach verliehen und verpfändet. Nach 1288 erfolgte ein Neubau mit Bergfried und Palas - der  heute noch teilweise erhalten ist - . Die Burgkapelle wurde um 1330 geweiht.  Vom mächtigem Parktor aus führt ein Weg  am großen Weiher entlang zum Unteren  Teil des Renaissance Schlosses. Während  der obere Teil, das "Hochschloss" als  Wohnbereich angelegt wurde, war der untere  Bereich - erbaut in der zweiten Hälfte  des 16. Jh.s - von vorne herein als Museum  konzipiert. Abgesehen vom Untersten  Geschoß, in dem die Stallungen  untergebracht waren. Allerdings waren  die Besucher nur die Gäste Ferdinands II. die  zu ihrer Unterhaltung die Rüstungen  und Kuriositäten der "Kunstkammer"  besichtigten. Ein gutes Beispiel davür  ist der sogenannte Fangstuhl der damals in  der Bachushöhle im Park stand. Wenn  sich ein Gast in diesen Stuhl setze wurde er  von eisernen Klammern festgehalten,  bis er einen großen Becher Wein austrank  und einen mehr oder weniger  gescheiten Trinkspruch von sich gab, dies  ging so lange bis das Publikum der  Meinung war der "Gast" sei nun berauscht  genug den Stuhl wieder zu verlassen.  Unter Kaiser Maximilian I. kam es zu neuen  Umbauten im 15. Jh. die vor allem den  Wohnraum im Nordtrakt betrafen. Das  heutige Schloss aber entstand unter der  Regierungszeit von Ferdinand II (1529 - 95). Er brachte eine junge Frau aus Augsburg mit. Aber diese war keine Adelige, und so konnte  er sie seinem Vater, Kaiser Ferdinand I. nicht vorstellen. Daher wählte er bei Innsbruck die inzwischen halb verfallene Ambraser Burg  und baute sie zu einem Juwel unter den Renaissance Schlössern von ganz Österreich aus. Und schenkte den Besitz schließlich seiner  Frau, der Kaufmannstochter Philipine Welser als Wohnsitz. Zeitlebens konnte er seinem Vater die Vermählung nicht beichten.  Ferdinand II war ein großer Verschwender, eben ein typischer Renaissance Fürst der sich jeden Luxus leistete. Allein für die fürstliche  Tafel, die 24 Gänge zu umfassen hatte, wurden täglich 450 kg Fleisch benötigt, Beschwerden der Innsbrucker Finanzkammer über den  enormen Aufwand ignorierte Seine Hoheit. Das Schloss besteht aus dem weithin sichtbaren Hochschloss. Ein fast rechteckiger Bau der um einen Hof errichtet wurde. Mitten drin  die Burgkapelle. Ein schuckloses gewaltiges Tor führt in das Schloss. Der Innenhof ist ganz mit Malerei von 1567 geschmückt, eine  grau-weisse Grisaillemalerei die sogar Fenster aufgemalt hat und mit Tieren, und Fabelwesen ausgestaltet ist.  Das Unterschloss (um 1572-80 errichtet) hat drei einfache dreigeschossige Gebäude die auf unterschiedlichen Niveau stehen. Im  Unterschloss ist die Waffenkammer, die Kunst und Wunderkammer und das Antiquarium untergebracht. Das Beamtenhaus das auch  heute noch der Schlossverwaltung dient und die sogenannte "Kornschütt" - die ehemaligen Stallungen im Erdgeschoss. Durch eine  tonnengewölbte Einfahrt durch die mächtige Ringmauer erreicht man den weitläufigen Schlosspark
In den Bögengängen waren einst Ställe für Pferde. In den Räumen darüber sind die Waffenkammern untergebracht. In dem Gebäude mit dem hohen Dach ist die Kunst und Wunderkammer und das Antiquarium untergebracht. Das Tor zum Hochschloss.  Das Schloss besteht aus dem weithin sichtbaren Hochschloss. Ein fast rechteckiger Bau der um einen Hof errichtet wurde Der Spanische Saal, zwischen 1569-1572 erbaut, ist eines der  wichtigsten freistehenden Hallen der Renaissance