Schloss Ambras, weithin sichtbar oberhalb von Innsbruck gelegen, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der  Landeshauptstadt.  Seine kulturhistorische Bedeutung ist untrennbar mit der Persönlichkeit Erzherzog Ferdinands II. (1529- 1595) verbunden,  der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften förderte. Er begründete die prachtvollen Ambraser  Sammlungen, zu deren Unterbringung er im Bereich des Unterschlosses eine nach modernsten Kriterien konzipierte  Museumsanlage errichten ließ. 
Copyright © Juli 2012 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
Home Home Schloss Ambras Schloss Ambras Tourismus Tourismus Links Links
Der Spanische Saal, zwischen 1569-1572 erbaut, ist eines der  wichtigsten freistehenden Hallen der Renaissance. Das malerische  Aussehen der 43 m langen Halle wird von den 27 in voller Länge  Porträts der fürstlichen Herrscher von Tirol dominiert. Heute vor  allem durch die Innsbrucker Konzerte bekannt, die in dieser Halle  stattfinden.   An der Südseite ist dem Hochschloss der „Spanische Saal“  vorgelagert. Dieser Baukörper liegt mit seiner Nordmauer direkt am  Burgfelsen, so dass er optisch wie dessen Sockelgeschoß wirkt. Er enthält den 43 m langen, 10 m  breiten und 5 m hohen Festsaal des Landesherrn, Das Renaissanceschloß südlich von Innsbruck wurde zwischen 1564 und 1589 über  einer alten Andechser Burg errichtet. Das Schloss ist durch die Waffensammlung, die Kunst- und Raritätenkammer Ferdinand II. von  Tirol weltberühmt geworden Nach 1563 ließ Erzherzog Ferdinand das Hochschloss um ein Stockwerk erhöhen und prunkvoll einrichten.  Nach 1564 ließ der Fürst Teile des Felsens unterhalb des Hochschlosses wegsprengen, und hier ließ er nach eigenen Vorstellungen  und den Plänen von Giovanni Luchese der 43 m langen "Spanischen Saal" errichten und mit einer habsburgischen Ahnengalerie und  Gemälden von von Tiroler Fürsten ausstatten. Wie bei allen Bauten und Kunstwerken im Schlossbereich beschäftigte der Erzherzog  auch hier Künstler und Meister aus aus Italien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und Österreich. Die Kasettendecke des  Saales schuf Conrad Gottlieb aus Hall in Tirol.  Dieses architektonische Prunkstück diente dem Erzherzog nicht nur als Festsaal, sondern sollte ebenso ein Denkmal für jene 27  Tiroler Landesfürsten sein, deren Bilnisse Pietro Rosa aus Brescia, ein Nachahmer Tizians, malte. Das Portrait Ferdinand II. schließt  die Reihe ab. Unter ihnen ist auch die letzte Tiroler Gräfin Margarethe (genannt "Maultasch") zu sehen. (links im Bild).  Die Stuckarbeiten führte der Flame Anton Brackh, die Vergoldungen Konrad Leitgeb und die dekorative Bemalung mit Grotesken der  Niederländer Denis von Hallaert aus. Eine Glanzleistung des Tiroler Kunsthandwerkes stellen die prachtvollen Intarsien an der reich  kassertierten Holzdecke und an den Türen dar. Ihr begnadeter Meister war der Innsbrucker Hoftischler Konrad Gottlieb aus Hall. Der  Steinmetz Thomas Scalabrin verlegte den Boden mit rotem, schwarzen und weißen Marmor. Wegen seiner hervorragenden Akustik  bildet der Saal heute den festlichen Rahmen für die international bekannten "Ambraser Schloßkonzerte
Dieses architektonische Prunkstück diente dem Erzherzog nicht nur als Festsaal, sondern sollte ebenso ein Denkmal für jene 27  Tiroler Landesfürsten sein, deren Bilnisse Pietro Rosa aus Brescia, ein Nachahmer Tizians, malte Nach Plänen von Giovanni Luchese der 43 m langen "Spanischen Saal" errichten und mit einer habsburgischen Ahnengalerie und  Gemälden von von Tiroler Fürsten ausstatten Das Tor zum Hochschloss.  Das Schloss besteht aus dem weithin sichtbaren Hochschloss. Ein fast rechteckiger Bau der um einen Hof errichtet wurde Der Spanische Saal, zwischen 1569-1572 erbaut, ist eines der  wichtigsten freistehenden Hallen der Renaissance