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Das mächtige Schloss stammt aus den Jahren 1239-1255 und diente bis zur Säkularisierung des Fürstentums im Jahre 1803 als Herrschaftssitz der Fürstbischöfe von Trient. Seine heutige Struktur verdankt das Schloss den Bemühungen genau dieser Fürstbischöfe. Das Schloss besteht aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Stilepochen und ist von einer mächtigen Schlossmauer aus dem 16. Jahrhundert umgeben ist. Hinter der Mauer mit ihren zylindrischen Bastionen erstreckt sich ein wunderschöner italienischer Park. Home Home Castel Buonconsiglio Castel Buonconsiglio Tourismus Tourismus Links Links
Die Geschichte des Schlosses geht auf die Mitte des 13. Jahrhunderts zutück. Damals ließ der Bareser Sodegerio, der von Ezzelino da Romano als Bürgermeister in Trient eingesetzt worden war, seine Wohnresidence “domus nova domini imperatoris” auf dem Cervara Hügel errichten. Die Baugeschichte beginnt mit dem Nordturm. Seit 1255 diente das Gebäude als Residence der tridentnischen Bischöfe und wurde um einen Südflügel erweitert. Bis zum Ende des Jahrhunderts wurde eine zweite Außenmauer  gezogen. Nach weiteren Erweiterungs und Verschönerungsarbeiten erhielt das Schloss 1486 seine heutige Gestalt.
Von der mächtigen Bastei aus dem 16. Jh. umgeben ist der alte Bischofssitz Castello del Buonconsiglio  der ohne Zweifel eines der berühmtesten Schlösser Italiens, und wegen seiner historischen und künstlerischen Bedeutung das wichtigste der Provinz  Trentino.  Von der turmförmigen “Torre Grande” dem ältesten Gebäudeteil, beherrscht ist der vielgestaltige heutige Komplexdas Ergebnis zahlreicher Umgestaltungen und Zubauten, zu denen es im Zeitraum von fast 500 Jahren kam.  Trotz der Absicht, das Bauwerk im 16. Jahrhundert im Stil der italienischen Renaissance zu vereinheitlichen, ist der ursprüngliche mittelalterliche Charakter mit seiner malerischen Vielgestalt nicht verloren gegangen, ja man wird nicht müde, dieses Geflecht von Bauten, Höfen und Türmen zu durchlaufen um immer wieder neue Anblicke und eindrucksvolle Teilansichten zu entdecken.   Der ursprüngliche Kern des Komplexes wurde im 13. Jahrhundert im Auftrag des Ezzelino da Romano vom Trienter Bürgermeister Sondegario di Tito auf dem Hügel errichtet, der ehedem “Del Malconsiglio” hieß . Die Bezeichnung ist abgeleitet aus dem deutschen Wort “Mahl”, was ursprünglich Ort der Versammlung und der Beratung bedeutete. Als Sitz eines Usurpators entstanden - Ezzelino hatte das Trentiner Fürstentum mit Gewalt an sich gerissen und eine beträchtliche Anzahl von Schlössern erobert - war die alte Feste die noch ganz allein auf dem Hügel stand, durch mehrere Ringmauern sowohl vom Angriff von Außen, als auch von Stadtbewohnern geschützt. Um 1200 kam es in den Besitz der Trientner Bischöfe und zum Zeichen besserer Auspizien umgetauft und Buonconsiglio genannt weil man die ursprüngliche Bezeichnung  mißverstanden und mit dem italienischen “male”, (übel). in Verbindung gebracht hatte. In der Folezeit wurde es von verschiedenen Bischöfen immer wieder erweitert und umgestaltet. Der sogenannte "Adlerturm". Die Bischofsburg ging fast völlig zugrunde, als nach 1800 zuerst die Franzosen, dann die Österreicher das Gebäude als Kaserne nutzte. Diesen Teil der Burg nennt man "Castelveccio". Das ist der älteste Wohntrakt des Castello. In der westlichen Fassade mit der zieirlichen Venezianer Loge. Die ursprüngliche Feste des 13. Jh.s.  wurde erweitert und verschönert.