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Das mächtige Schloss stammt aus den Jahren 1239-1255 und diente bis zur Säkularisierung des Fürstentums im Jahre 1803 als Herrschaftssitz der Fürstbischöfe von Trient. Seine heutige Struktur verdankt das Schloss den Bemühungen genau dieser Fürstbischöfe. Das Schloss besteht aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Stilepochen und ist von einer mächtigen Schlossmauer aus dem 16. Jahrhundert umgeben ist. Hinter der Mauer mit ihren zylindrischen Bastionen erstreckt sich ein wunderschöner italienischer Park. Home Home Castel Buonconsiglio Castel Buonconsiglio Tourismus Tourismus Links Links
In diese Legende findet sich eine Andeutung an die furchtbaren Gottesurteile die soft im Mittelalter die Gerichtsverwaltung beeinflusste, und an die Hinrichtungen, die in Trient immer am Domplatz, vor dem Palazzo Pretorio, vollzogen wurden.
Am Domplatz zu Trient, gerade am Bella-Haus, zu Beginn der Belanzani Strasse steht ein Brunnen mit einem steinernen Adler, der sein Gefieder putzt. Der Name des Bildhauers ist unbekannt, wir wissen auch nicht wann der Adler dorthin gesetzt wurde. Seine Legende doch kennt jeder ...  Einst hauste auf dem Bondone Berg ein stolzer Adler. Er hatte seinen Horst auf einem Felsvorsprung gebaut. Von dort aus konnte er das Tal überblicken. Ein sehr schönes Tal grün und blühend im Sommer, im Winter schneeweiß. Manchmal tauchten auch hie und da Menschen auf. Der Adler war ihnen gut gesinnt. Ein Mann war ihm besonders sympatisch, ein kleiner, starker, der ihm oft einen Gruß zupfiff. Der Mann hieß Gian Giorgio Scanda und wohnte in Sardagna bei Trient.  Der Riesenvogel wurde immer Zutraulicher, und wenn er seinem Freund begenete, zog er lange Kreise über dessen Kopf, mähte der Bauer oder sammelte er Holz, da geschah es manchmal, dass sich der Adler in seiner Nähe hinhockte. Scanda zwinkerte seinem gefiederten Freund lustig zu und erzählte ihm von seinen Sorgen. Er hatte eine hübsche junge Frau, die ihrer Zunge allzu gerne freien Lauf ließ.  Der Adler hörte eine Weile aufmerksam zu, wenn es ihm zuviel wurde, gab er einen krächzenden Ton von sich, breitete seine Flügel aus und schwebte zu seinem Horst in die Lüfte empor. Der Bauer fühlte sich immer mehr zum Adler hingezogen.. Jeden Tag brachte er ihm einen Leckerbissen, Polenta und manchmal ein Stück rohes Fleisch. Allerdings wurde auch dies für seine Frau ein Grund zu erbitterten Streit. “Du Nichtsnutz, du Faulpelz” schimpfte sie ihn und stemmte dabei die Hände in die Hüften. Der Bauer ließ sie ein Zeit lang schelten, dann wurde es ihm aber doch zu bunt. Er packte seine Frau an den ihren blonden Zöpfen und schlug auf sie ein.  Bald sprach es sich im Dorf herum, der Scanda sei ein Bösewicht, der seine Frau mißhandle. Eines Sommermorgens stand Gian früh auf. Holte sich ein Stücklein Fleisch und Käse und stieg zum Adlerhorst hinauf. Endlich stand er auf einer Wiese, gerade unter dem Felsen, wo der Adlerhorst lag. Er rief mit lauter Stimme zum Horst hinauf “Mein Adlerfreund, schläfst du noch, siehe was ich dir mitgebracht habe.” Er erzählte von dem Streit mit seiner Frau und sagte :” Ich will die Ruhe hier genießen, diese frische Luft und das Schweigen ohne das Geschrei meiner Frau!” Der Bauer und der Adler blieben eine Weile sitzen. Dann machte sich der Mann müde und niedergeschlagen auf den Heimweg.  Seine Frau stand heulend im Hof, eine Weiberschar umringte sie. Dabei schrie sie den Bauer an :” Du hast mir mein Fleisch vom Mund weg gestohlen, und wem hast du es gebracht ? Einem Adler, einem dummen Vogel! Schäm dich, schäm dich.” Der Bauer hörte gar nicht auf sie und verschwand im Haus. Seine Frau lief ihm keifend nach. Er ging in den Schuppen Kleinholz zu spalten, die Frau immer hinter ihm her. Der Mann voller Zorn , wandte sich um und versetzte seiner Frau mit dem Beil, den er in der Hand hielt  einen mächtigen Schlag. Sie stürzte blutüberströmt zu Boden und war auf der Stelle tot. Der sogenannte "Adlerturm". Die Bischofsburg ging fast völlig zugrunde, als nach 1800 zuerst die Franzosen, dann die Österreicher das Gebäude als Kaserne nutzte. Diesen Teil der Burg nennt man "Castelveccio". Das ist der älteste Wohntrakt des Castello. In der westlichen Fassade mit der zieirlichen Venezianer Loge. Die ursprüngliche Feste des 13. Jh.s.  wurde erweitert und verschönert.