Das heutige Schloss wurde als Klause um 1460 -70 unter Herzog Sigismund "dem Münzreichen" von Tirol neu erbaut. Die Fernpass Straße führt direkt durch das Schloss das als Mautstation diente, Heute führt die moderne Straße unterhalb unmittelbar am See vorbei. Doch den alten Weg auf den Fernpass kann ich jedermann empfehlen.  Im Schloss selbst sind mehrer holzgetäfelte Zimmer. Unterhalb vom Schloss ist die "Burgkapelle" und das sogenannte "Niederhaus" das Wirtschaftsgebäude des Schlosses.
Copyright © Juli 2013 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
Home Home Schloss Fernstein Schloss Fernstein Tourismus Tourismus Links Links
Bereits im 13. Jh. war der Pass durch die Burg  Fernstein gesichert worden. Von dieser Burg ist  oberhalb vom Schloss Fernstein noch die Ruine und  eine Sperrmauer zu sehen. Herzog Sigismund lies  unterhalb der Burg an der Fernpaß Straße (Via Claudia  Augusta) eine Klause mit Straßendurchfahrt erbauen. Im Jahre 1288 wird die landesfürstliche Burg Fernstein erstmals urkundlich erwähnt. Sie bestand zunächst  aus dem kühn auf dem Felsen gegen den Klausbach abfallende Schlucht erbaut. Ein Wohnturm mit  Sperrmauer und Wehrgängen. Diese Mauer reichte bis zur Straße und bis zum Ausfluß des Fernsteinsees.  An der Straße selbst errichtete man im 14. Jh. das sogenannte "Niederhaus" mit Klause, Zollstelle und  "Wirtstaferne", Eine Harnischkammer mit Waffen, aller Art. Eine Herzogskammer ließ der Landesfürst  errichten und Stallungen bis zu 70 Pferden. Dieses Niederhaus wurde mehrmals baulich verändert, die  anmutig wirkende Rondelle wurden im Geiste des romatisierenden Historismus im 19. Jh. hinzugebaut.  Der Bau ist weniger ein Schloss als eine Klause mit Straßendurchfahrt. Die heutige Klause wurde 1460 - 70  unter Herzog Sigismund neu erbaut. Unter der alten Wegsperre und Zollstätte wurde gleichzeitig das  sogenannte “Niederhaus” erbaut. Seine zur Verteidigung errichteter Zweckbau mußte 1552 erfüllt werden Damals fiel Kurfürst Moritz von Sachsen mit seinen Truppen des protestantischen "Schmalkaldischen Bundes" in Tirol ein. Gut 36 Stunden lang konnten etwa 150 Landstürmer  aus dem Oberinntal den Feind an dieser Stelle aufhalte. Dies ermöglichte den in Innsbruck weilenden Kaiser Karl V. zu fliehen und der Gefangenschaft entgehen. Die Klause wurde dabei arg im Mitleidenschaft gezogen. König Ludwig II. wurde vom Zauber dieser Landschaft ergriffen, so dass er zu jeder Jahreszeit diese Idylle genoss und sich hier zwei kostbar möblierte "Königszimmer" einrichten ließ, eines in Blau, das andere in Rosa
Das heutige Schloss wurde als Klause um 1460 -70 unter Herzog Sigismund "dem Münzreichen" von Tirol neu erbaut. Die Fernpass Straße führt direkt durch das Schloss das als Mautstation diente, Heute führt die moderne Straße unterhalb unmittelbar am See vorbei. Doch den alten Weg auf den Fernpass kann ich jedermann empfehlen König Ferdinand, der Bruder Kaiser Karl V. ließ die Straße neu trassieren. Der Weg verlief nun nicht mehr neben dem See sondern führte gleichmäßig ansteigend am Berghang entlang zu einer mächtigen Steinbrücke über den Bach und weiter durch die Klause. Aus dieser Zollstelle ist das heutige Schloss Fernstein geworden in dem von der anschließenden Schlosswirtschaft Fremdenzimmer in den alten Räumen mit teilweise sehr schönen Holztäfelung