Das heutige Schloss wurde als Klause um 1460 -70 unter Herzog Sigismund "dem Münzreichen" von Tirol neu erbaut. Die Fernpass Straße führt direkt durch das Schloss das als Mautstation diente, Heute führt die moderne Straße unterhalb unmittelbar am See vorbei. Doch den alten Weg auf den Fernpass kann ich jedermann empfehlen.  Im Schloss selbst sind mehrer holzgetäfelte Zimmer. Unterhalb vom Schloss ist die "Burgkapelle" und das sogenannte "Niederhaus" das Wirtschaftsgebäude des Schlosses.
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Neben dem Niederhaus ließ Herzog Sigismund auch die 1478 vollendete spätgotische Vierzehn Nothelfer Kapelle errichten und stiftete hierzu ein Kaplanei- Benefizium. Der 1661 geschaffene Nothelfer Altar und das Kaplanei Benefizium wurden um 1870 mit der Verlegung der Zollstelle von der Klause Fernstein auf den Fernpaß übertragen.  Um seinen religiösen Bedürfnissen zu genügen, ließ Herzog Sigmund zu Fernstein von Meister Heinrich aus Imst um 1478 eine Kapelle erbauen und hielt sich einen Kaplan zum Messe lesen. Derselbe Baumeister erbaute auch die Schlosskapelle auf Schloss Sigmundsburg im Jahre 1460-71. Um 1861 wurde die Kapelle unter dem Kuraten Michael Lung restauriert und es wurde die Erlaubnis zum Messe lesen erteilt.Die Kapelle beim Niederhaus wurde in den vergangenen Jahren gründlich restauriert. Dabei konnte man die 1595 in Seccotechnik gemalten Wand unfd Gewölbemalereien freilegen. Der Bau ist wohl ein Werk des Meister Heinrich aus Imst. Das ursprüngliche Altarbild der 14 Nothelfer ist am Fernpass in der Kapelle und zeigt ein stammbaumartige Verzweigung in dessen Geäst die beliebten Büsten der Nothelfer sprießen. Vielleicht erinnert dieser Stammbaum an die gut 50 m hohe Riesenulme am Fernpass, die angeblich vom Tiroler Landesfürsten Sigismund eigenhändig gepflanzt wurde. Der größte Durchmesser des Stammes betrug zwei Meter zwanzig und der Umfang des Baumes über sieben Meter betragen haben. Ein selbstmörderisches Edelfräulein, das sich durch einen Sprung von der Sigmundsburg in den See ertränkt hatte, soll an den Wurzeln eben dieser Ulme ohne geistlichen Beistand verscharrt worden sein. Der verdiente Heimatforscher Dr. Mantl dem wir die Bewahrung vieler Sagen diese Gebietes verdanken, vermutet in dieser Überlieferung die Erinnerung an ein Menschenopfer, wie es ja auf Pässen und deren Altären nicht selten vorgekommen ist. 1948 musste der mythische Baum gefällt werden. In späterer Folge spricht man von einem Kappelele beim Wirtshaus. Herzog Sigmund stattete die Kapelle mit Messgewändern, Altartücher, Messbücher, Rauchfass, Uhr und Glocken aus. Um 1490 wurde die Kapelle um einen silbernen Becher bereichert. Die Kapelle wurde den 14 Nothelfern geweiht, das Jahr der Konsekration ist nicht bekannt. Der Altar wurde erst viel später, im Jahre 1661 hergestellt und vom Maler Georg Pixner aus Landeck gefasst.  Um 1861 wurde die Kapelle unter dem Kuraten Michael Lung restauriert und es wurde die Erlaubnis zum Messe lesen erteilt.
Das heutige Schloss wurde als Klause um 1460 -70 unter Herzog Sigismund "dem Münzreichen" von Tirol neu erbaut. Die Fernpass Straße führt direkt durch das Schloss das als Mautstation diente, Heute führt die moderne Straße unterhalb unmittelbar am See vorbei. Doch den alten Weg auf den Fernpass kann ich jedermann empfehlen Einst führte die damals neue Strasse (1534) bei der 14 Nothelferkapelle, auf eine neu erbaute Brücke über den Klausbach zur Klause Fernstein. Neben dem Niederhaus ließ Herzog Sigismund auch die 1478 vollendete spätgotische Vierzehn Nothelfer Kapelle. Das ursprüngliche Altarbild der 14 Nothelfer ist am Fernpass in der Kapelle. und zeigt ein stammbaumartige Verzweigung.