Direkt an der Brennerstrasse, wenige Kilometer
unterhalb von Klausen liegt dieser Ansitz, der gegen Ende des 14. Jh. erbaut
worden ist. Während er einst den Zweck hatte Feinde abzuwehren, zieht er heute
Gäste an . Die Friedburg wurde In zwei Bauphasen
von Erzherzog Sigmund von Tirol als neues Zollgebäude errichtet.
Um 1483 wurde der viereckige Hauptteil mit Zinnen und Erkern gebaut, um 1520 im
Nordwesten ein länglicher Trakt hinzugefügt. Die Außenansicht ist bis heute
erhalten geblieben, im Inneren ist das Gebäude weitgehend verändert worden.
Das Zollgebäude diente vielen durchreisenden Fürsten als Unterkunft. Wohl
deshalb bezeichnet man einige Räume als "Kaiserzimmer".
Persönlichkeiten, Kaiser, Könige, Päpste,
Kardinäle, Dichter (auch Johann Wolfgang von Goethe), Gelehrte, Pilger,
Soldaten, Bettler und Mönche zogen durch die beiden Tore der Zollstation. |