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Die ursprünglich bischöfliche Burg schloss unmittelbar an den Domkreuzgang und an die Frauenkirche an. Im heutigen Amtsgebäude sind nur noch dicke Mauern nachzuweisen. Bischof Bruno verlegte die Residenz um 1265 an die Südwestecke der Stadt in die Burg des Stadthauptmanns, deren Hauptbestand im heutigen Westtrackt zu suchen ist, und bewehrte sie mit Türmen und mit einem Wassergraben. Die heutige regelmäßige Anlage - zwei Flügel umgeben einen schönen Arkadenhof, während sich der Graben nur noch auf zwei Seiten erhalten hat - erhielt die Burg um 1600 und zu Beginn des 18. Jh.s. In der Hofburg, die vom 13. Jh. bis 1972 Sitz der Brixner Fürstbischöfe war, haben das Kunst und schatzreiche Diözesanmuseum und das orginelle Krippenmuseum eine vorbildliche Unterbringung gefunden.
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Unter Kardinal Andreas von Österreich (Sohn des Landesfürsten Ferdinand II. und der Phillipine Welser) und seinem Nachfolger, Fürstbischof Andreas Spaur, erfolgte die Umformung der mittelalterlichen Burg in einen Renaissance-Palast Brücke und Portalvorbau des Haupteingangs.  Der Wasser-Graben hat sich nur noch auf zwei Seiten erhalten. Unter Fürstbischof Andreas Spaur, erfolgte die Umformung der mittelalterlichen Burg in einen Renaissance-Palast Hofburg Torbereich. Eine kleine steinerne Brücke führt über den Wassergraben.  Die Hofburg ist eine geschlossene vierflügelige und dreigeschossige Palastanlage. Dem Südflügel vorgelagert sind zwei turmartige Vorbauten Schließlich erhielten die Fenster der Außen- und Hoffassaden Stuckumrahmungen. Der stattliche Arkadenhof zeigt im zweiten Stockwerk 24 Terracotta-Figuren, mit kochendem Öl imprägniert, deren Farbe nachgedunkelt ist. Eisenbeschlagenes Schlosstor. Noch heute sieht man die Löcher welche die Spiese und Helebarden der aufständischen Bauern in das aus eisenharten Eichenbolen bestehenden Tores gehackt haben. Tor mit Vorbau und Steinbrücke. Nach der Verlegung des Bischofssitzes von der Hofburg nach Bozen - diese erfolgte vor wenigen Jahren - ist deren bauliche und künstlerische Restaurierung im Gange Blick in die Schlosskapelle. Fürstbischof Ignaz Kaspar Graf Künigl fügte die Kapelle und den Osttrakt hinzu und gab dem gesamten Bau die heutige regelmäßige Gestalt. Blick in den Kaisertrakt.  Etliche im Stil des 17. bis 19. Jahrhunderts geschmückt sind, besonders die ehemalige fürstliche Lehenskammer und der Rittersaal. Das Blick in den Kaisertrakt.Holzdecke. Seit dem Hochmittelalter haben die Kaiser bei ihren Romzügen in der Hofburg in Brixen genächtigt. Wappenfries in der Hofratsstube. Man sieht die Wappen der Gerichte, Schlösser und Ansitze als Brixner Lehen. Der Egel hält die Urkunde. Immer wider sind besondere Ausstellungen in der Bischofsburg. Hie eine Ausstellung über die Römer in Tirol. Ein Centurio auf einem Pferd. Heute dienen die vielen Zimmer  im Schloss als Ausstellungsräume für Kirchliche Kunst in Südtirol.
Nach der Verlegung des Bischofssitzes von der Hofburg nach Bozen - diese erfolgte vor wenigen Jahren - ist deren bauliche und künstlerische Restaurierung im Gange. Sie wird zu einem Teil als Diözesanmuseum für religiöse Kunst und Geschichte verwendet. Seit 1974 ist das umfangreiche Diözesanmuseum in der Hofburg mit ca. 70 Schauräumen für das Publikum offen. Vor allem der "Kaisertrakt" mit seinen Bildern, Möbeln und Porzellan ist ein wahrer Genuss der Sinne.  Die Hofburg kann gegen Eintritt zu bestimmten Stunden, ausgenommen die Monate Februar und November, besichtigt werden
Stolze Schwäne ziehen ihre Runden in dem mit Wasser gefüllten Schlossgraben. Stolze Schwäne ziehen ihre Runden in dem mit Wasser gefüllten Schlossgraben. Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesanmuseum in der Hofburg in Brixen.  Das Bild zeigt das Denkmal anlässlich der 1000 Jahre Feier um 1900. Brixen ist also über 1000 Jahre alt. Bis 1972 war die Hofburg der Sitz der Brixner Fürstbischöfe. Darauf fanden das Diözesanmuseum mit sakraler Kunst von der Romantik bis zur Moderne,