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Die ursprünglich bischöfliche Burg schloss unmittelbar an den Domkreuzgang und an die Frauenkirche an. Im heutigen Amtsgebäude sind nur noch dicke Mauern nachzuweisen. Bischof Bruno verlegte die Residenz um 1265 an die Südwestecke der Stadt in die Burg des Stadthauptmanns, deren Hauptbestand im heutigen Westtrackt zu suchen ist, und bewehrte sie mit Türmen und mit einem Wassergraben. Die heutige regelmäßige Anlage - zwei Flügel umgeben einen schönen Arkadenhof, während sich der Graben nur noch auf zwei Seiten erhalten hat - erhielt die Burg um 1600 und zu Beginn des 18. Jh.s. In der Hofburg, die vom 13. Jh. bis 1972 Sitz der Brixner Fürstbischöfe war, haben das Kunst und schatzreiche Diözesanmuseum und das orginelle Krippenmuseum eine vorbildliche Unterbringung gefunden.
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Nachdem im 10. Jh. die Münsterbauten in Brixen, wie der Kreuzgang, die Domkirche, der Bischofshof mit Palastkapelle,  Domschule und Domherrenhof fertig gestellt waren, und der heilige Bischof Albuin ( (975 bis 1006) den Bischofssitz von Säben  (oberhalb von Klausen) nach Brixen verlegt hatte, residierten die Bischöfe während des Hochmittelalters im Westteil dieser  Münsteranlage. Fürstbischof Bruno von Kirchberg und Bullenstätten, einer der bekanntesten Prälaten und Kriegsherren  Südtirols, vertauschte 1265, da der alte bischöfliche Palast nur notdürftig instandgehalten und ungenügend geworden war,  diesen mit der bisher vom Stadhauptmann bewohnten Burg, nachdem er diese zur Residenz umgestaltet und mit Mauern,  Türmen und Wassergraben zu einer festen Burg verwandelt hatte. Die bedeutsame Erweiterung, mit bescheidenen Mitteln  verwirklicht, stellte nicht allein einen bewussten Schritt in der politischen Aktivität des Fürstbischofs Bruno dar, sondern erfolgte  im Zug der politischen und sozialen Entwicklung der Stadt Brixen, deren Aufstieg begonnen hatte, nachdem der Bischofssitz  von Säben nach Brixen verlegt worden war.   Unter Kardinal Andreas von Österreich (Sohn des Landesfürsten Ferdinand II. und der Phillipine Welser) und seinem  Nachfolger, Fürstbischof Andreas Spaur, erfolgte die Umformung der mittelalterlichen Burg in einen Renaissance-Palast mit  einem weiten Innenhof mit dreigeschossigen Loggien. Fürstbischof Ignaz Kaspar Graf Künigl fügte die Kapelle und den Osttrakt  hinzu und gab dem gesamten Bau die heutige regelmäßige Gestalt. Der stattliche Arkadenhof zeigt im zweiten Stockwerk 24  Terracotta-Figuren, mit kochendem Öl imprägniert, deren Farbe nachgedunkelt ist. Sie stellen Mitglieder des Hauses Habsburg  dar. Die Mittelfigur repräsentiert Kardinal Andreas von Osterreich, der hier von 1590 bis 1600 regierte. Die Figuren stammen  von dem Schwaben Hans Reichle. Unter den einzelnen Statuen sind zierliche Wappen, über ihnen Rundmedaillons mit  sinnbildlichen Darstellungen angebracht. Von der alten Burg sind infolge der Umgestaltungen der Renaissance- und Barockzeit,  die aus einer wehrhaften Burg einen behaglichen Fürstensitz gemacht haben, nur mehr wenige Spuren zu sehen.   Im ersten und zweiten Stock befinden sich eine Reihe von Räumen, welche im Stil des 17. bis 19. Jahrhunderts geschmückt sind, besonders die ehemalige  fürstliche Lehenskammer und der Rittersaal. Das Arbeitszimmer des Bischofs besitzt einen Ofen von 1546 und eine schöne Kassettendecke. Sehenswert ist auch  die bischöfliche Kapelle oder Hofkirche, die eine gute barocke Ausstattung hat. Nach der Verlegung des Bischofssitzes von der Hofburg nach Bozen - diese erfolgte  vor wenigen Jahren - ist deren bauliche und künstlerische Restaurierung im Gange. Sie wird zu einem Teil als Diözesanmuseum für religiöse Kunst und Geschichte  verwendet. Seit 1974 ist das umfangreiche Diözesanmuseum in der Hofburg mit ca. 70 Schauräumen für das Publikum offen. Vor allem der "Kaisertrakt" mit  seinen Bildern, Möbeln und Porzellan ist ein wahrer Genuss der Sinne.  Die Hofburg kann gegen Eintritt zu bestimmten Stunden, ausgenommen die Monate  Februar und November, besichtigt werden Der Arkadenhof im Innern der Hofburg zeigt vor allem die Terrakkottafiguren   des Stammbaumes von Kardinal Andreas von Österreich die für den Arkadenhof  gebrannt wurden. Der Innenhof der Hofburg mit den Renaisanceloggien in den drei Geschossen mit den schwarzen Figuren die ihre Farbe von heißem Öl haben in  die sie gataucht wurden und dann nachgedunkelt sind.  
Der Innenhof der Hofburg mit den Renaisanceloggien in den drei Geschossen mit den schwarzen Figuren die ihre Farbe von heißem Öl haben in die sie gataucht wurden und dann nachgedunkelt sind. Der Arkadenhof im Innern der Hofburg zeigt vor allem die Terrakkottafiguren   des Stammbaumes von Kardinal Andreas von Österreich die für den Arkadenhof gebrannt wurden. Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesanmuseum in der Hofburg in Brixen.  Das Bild zeigt das Denkmal anlässlich der 1000 Jahre Feier um 1900. Brixen ist also über 1000 Jahre alt. Bis 1972 war die Hofburg der Sitz der Brixner Fürstbischöfe. Darauf fanden das Diözesanmuseum mit sakraler Kunst von der Romantik bis zur Moderne,