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Die ursprünglich bischöfliche Burg schloss unmittelbar an den Domkreuzgang und an die Frauenkirche an. Im heutigen Amtsgebäude sind nur noch dicke Mauern nachzuweisen. Bischof Bruno verlegte die Residenz um 1265 an die Südwestecke der Stadt in die Burg des Stadthauptmanns, deren Hauptbestand im heutigen Westtrackt zu suchen ist, und bewehrte sie mit Türmen und mit einem Wassergraben. Die heutige regelmäßige Anlage - zwei Flügel umgeben einen schönen Arkadenhof, während sich der Graben nur noch auf zwei Seiten erhalten hat - erhielt die Burg um 1600 und zu Beginn des 18. Jh.s. In der Hofburg, die vom 13. Jh. bis 1972 Sitz der Brixner Fürstbischöfe war, haben das Kunst und schatzreiche Diözesanmuseum und das orginelle Krippenmuseum eine vorbildliche Unterbringung gefunden.
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In Quatembernächten zieht durch den berühmten freskengeschmückten Kreuzgang des Brixner  Domes eine feierliche Geisterprozession mit Kreuz und Fahnen.    Einer der Bischöfe, deren marmorne Grabsteine in die Wand des Domes eingelassen sind, schreitet in  goldbesticktem Ornat mit Mitra und Stab an der Spitze des Umganges, den dumpfes Gebetmurmeln  begleitet.    Einst hatte sich ein neugieriger Brixner in einer solchen Nacht im Kreuzgang versteckt, um die  Geisterprozession zu sehen. Wirklich kam zur Mitternachtsstunde der Geisterzug, doch der Bischof hob  drohend seinen Stab gegen den Lauscher, der, zitternd vor Schreck, den letzten Glockenschlag der  Geisterstunde abwartete und dann heimschlich.    Der Neugierige erkrankte noch in der gleichen Nacht schwer und schwebte lange zwischen Leben und  Tod, bis er endlich wieder genas. Anekdote über dem Brixner Domplatz Die Brixner sind ein humorvoller Menschenschlag, in ihrer Sonne gedeiht die Rebe ganz prächtig, und nur so konnte bei einem Glase Rotwein zu einer so köstlichen Deutung über die drei Bischöfe, die auf der Vorhalle des Brixner Doms stehen, kommen. Der heilige Ingenuin presst die Hand aufs Herz und sagt : "Heiß ist es heut, gottlos heiß", stöhnt er und St. Albuin auf der anderen Seite reckt fragend die Hand zu St. Kassian in der Mitte, "Was soll man gegen diese Hitze und Trockenheit tun ?". Er aber der Hauptpatron , weiß um die einzig richtige Lösung. Mit weit ausgestreckter Hand weist er entschieden auf die andere Seite des Platzes, wo sich die schmale Domgasse öffnet und ein Humpen als Wirtshausschild baumelt : "Zum Finsterwirt gehen wir, woadla (schnell) ein Glasl Wein trinken ..."
Der Brixner Kreuzgang ist ein mittelalterlicher Kreuzgang (quadratisch im Grundriss), Klassizistische Vorhalle von Jakob Pirchstaller um 1783. Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesanmuseum in der Hofburg in Brixen.  Das Bild zeigt das Denkmal anlässlich der 1000 Jahre Feier um 1900. Brixen ist also über 1000 Jahre alt. Bis 1972 war die Hofburg der Sitz der Brixner Fürstbischöfe. Darauf fanden das Diözesanmuseum mit sakraler Kunst von der Romantik bis zur Moderne,