Kaiser Franz Joseph I gestattete die Besichtigung der Kaiservilla einschließlich seiner privaten Appartements, wenn er nicht in Residenz war. Seine Nachkommen haben diese Tradition  beibehalten, als Haus und Park nun während des Sommers zugänlich ist. Die Villa ist von einem ausgedehnten Park im englischen Stil umgeben. Das gesamte Ensemble in seiner heutigen Form wurde erst 1860 fertiggestellt Der Springbrunnen aus weißem Marmor vor dem Mitteltrakt wurde 1884 von Viktor Tilgner geschaffen.
Die Beziehungen der Habsburgerdynastie zu Ischl (seit 1906 Bad Ischl) reichen über 700 Jahre zurück, sie wurden im Lauf der Zeit zu einer Herzenssache. Franz Joseph schrieb als 15 jähriger Kronprinz seiner Mutter : „Oh, wie sehne ich mich nach dem lieben, lieben Ischl.” Das war 1845, und bis ans Ende seines langen Lebens änderte sich nichts an dieser Zuneigung.
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Kaiser Villa in Bad Ischl
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Natürlich ist diese Kaiservilla im Vergleich zur grandiosen Pracht der Wiener Residenzen (Hofburg, Schönbrunn) eine Miniaturausgabe. Hier lebt das unveränderte Ambiente einer vergangenen Epoche, als noch die kaiserliche Hofhaltung für jene bedeutende österreichische Kultur und Geistigkeit, die um 1900 ihre volle Blüte erreichte, Haus und Park sind untrennbar mit der Erinnerung an Kaiserin Elisabeth verbunden, mit Sisi, wie sie in der Familie genannt wurde. Sie war eine der größten Schönheiten des 19. Jahrhunderts  Hier traf er mit Staatsmännern zu diplomatischen Verhandlungen auf höchster Ebene zusammen, hier unterzeichnete er 1914 die Kriegserklärung an Serbien, aus welcher sich der Erste Weltkrieg entwickelte. Viele Räume der Villa sind mit Jagdtrophäen geschmückt, die in die Tausende gehen. Im Jagdzimmer steht ausgestopft die vom Kaiser erlegte zweitausendste Gams. Gemälde von Kronprinz Rudolph, der durch Selbstmord aus dem Leben schieht. Im selben Zimmer eine Jagdtrophä eine weiße Gams. Die allen Unglück brachte. der rote Salon ist Bestandteil der ehemaligen Biedermeier Villa. Hier wurden Staatsbesuche vom Kaiser empfangen - unter ihnen der amerikanische Präsident Ulysses Grant 1867. Noch zu Lebzeiten von Kaiser Franz Joseph, auch noch vor dem spektakulären Selbstmord seines Sohnes, wurde die Frage aufgeworfen, wer einmal die Ischler Villa erben würde, die einigen der Kinder besonders ans Herz gewachsen war. Blick von der Tersse auf den weitläufigen Park. Die Gestaltung des Parks samt Nebengebäuden wurde Franz Rauch, dem Ersten Kaiserlichen Hofgärtner, übertragen. Das Damen Wartezimmer. Sofa und Stühle sind ein Geschenk der britischen Königin Viktoria. Die Deckenamalerei wurde in Übereinstimmung dazu entworfen. In diesem Zimmer (jagdzimmer) werden die original Kleidung des Kaisers, und seine Gewehre ausgestellt. Natürlich ist diese Kaiservilla im Vergleich zur grandiosen Pracht der Wiener Residenzen (Hofburg, Schönbrunn) eine Miniaturausgabe. Doch das liegt in der Natur der Sache: sie sollte ja nichts als eine Zuflucht sein, wo die kaiserliche Familie unbehindert vom starren Protokoll der Hauptstadt unter sich sein konnte. Man muß beachten, daß ihr Reiz daher nicht in spektakulären Interieurs oder einem Unterhaltungsprogramm für Touristen liegt, sondern in ihrer Beziehung zur Geschichte. Hier lebt das unveränderte Ambiente einer vergangenen Epoche, als noch die kaiserliche Hofhaltung für jene bedeutende österreichische Kultur und Geistigkeit, die um 1900 ihre volle Blüte erreichte, den Rahmen bildete.
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Kaiser Franz Josef im Alter von 35 Jahren in Galauniform mit rot-weiß-roter Schärpe. (Gemälde von Franz-XaverWinterhalter 1865) Kaiserin Elisabeth im Alter von 28 Jahren. Nach dem Tode ihres Sohnes Rudolf verschenkte sie ihren gesamten Schmuck. .