Kaiser Franz Joseph I gestattete die Besichtigung der Kaiservilla einschließlich seiner privaten Appartements, wenn er nicht in Residenz war. Seine Nachkommen haben diese Tradition  beibehalten, als Haus und Park nun während des Sommers zugänlich ist. Die Villa ist von einem ausgedehnten Park im englischen Stil umgeben. Das gesamte Ensemble in seiner heutigen Form wurde erst 1860 fertiggestellt Der Springbrunnen aus weißem Marmor vor dem Mitteltrakt wurde 1884 von Viktor Tilgner geschaffen.
Die Beziehungen der Habsburgerdynastie zu Ischl (seit 1906 Bad Ischl) reichen über 700 Jahre zurück, sie wurden im Lauf der Zeit zu einer Herzenssache. Franz Joseph schrieb als 15 jähriger Kronprinz seiner Mutter : „Oh, wie sehne ich mich nach dem lieben, lieben Ischl.” Das war 1845, und bis ans Ende seines langen Lebens änderte sich nichts an dieser Zuneigung.
Dieses Anwesen ist im eigentlichen Sinne, kein Prunkschloss oder Repräsentationsgebäude, sondern eine Luxuriöse Villa. Kaiser Franz Josef II. hat im Laufe seines langen Lebens 62 Mal in dieser Villa seinen “Urlaub” verbracht. Hier hat er auch seinen Aufruf an seine Völker mit der Kriegserklärung an Serbien Unterschrieben, Dieser Erlass hat Schlussendlich den ersten Weltkrieg ausgelöst. Nur wegen seiner geschichtlichen Bedeutung fällt diese Villa in den Bereich der “Großen Schlösser”. Das Jagdschloss Bad Ischl, wie die Kaiservilla auch genannt wird ist eine einstöckige Schloßanlage in einem herrlichen Park mit Springbrunnen  gelegen, hat zwei Flügelanbauten und einen Vorbau mit Terasse. 1853 wurde das einstige Biedermeier Haus der Familie Eltz vom Kaiserlichen Hof angekauft und weitgehend umgebaut. Die ehemaligen Wohnräume Kaiser Franz Josef I. mit wertvollen Inventar und interessanten Jagdtrophäen sowie der grosse Park mit seinen seltenen Bäumen sind öffentlich zugänglich und zu besichtigen. Der heutige Eigentümer ist Magister Markus Habsburg-Lothringen, ein Nachkomme von Marie Valerie Habsburg. In den folgenden Jahren wurde die Villa nach Entwürfen von Anton(io) Legrenzi (* 1804, † 30. März (1858)  dem kunstverständigen k. k. ersten Leibkammerdiener von Franz Joseph I. im neoklassizistischen Stil umgebaut und erweitert. Der schon bestehende Mitteltrakt wurde parkseitig ausgebaut, wodurch die ursprüngliche Rückseite des Hauses zu einem repräsentativen Eingang mit klassizistischen Säulen und Tympanon wurde. Zusätzlich entstanden zwei Seitenflügel, die dem Gesamtbauwerk die Form eines „E“ verliehen, was auf eine mögliche Hommage des Bauherrn an seine Ehefrau Elisabeth hindeutet. Die Villa ist von einem ausgedehnten Park im englischen Stil umgeben. Der Park, das Marmorschlössl – das seit 1978 das Photomuseum der Oberösterreichischen Landesmuseen beherbergt − und alle Nebengebäude wurden vom Hofgärtner Franz Rauch gestaltet. Das gesamte Ensemble in seiner heutigen Form wurde erst 1860 fertiggestellt, da in den Sommermonaten wegen der Anwesenheit der kaiserlichen Familie nicht gebaut werden durfte. Der Springbrunnen aus weißem Marmor vor dem Mitteltrakt wurde 1884 von Viktor Tilgner geschaffen.
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Kaiser Villa in Bad Ischl
Kaiser Villa in Bad Ischl Kaiser Villa in Bad Ischl Kaiser Villa in Bad Ischl Kaiser Villa in Bad Ischl - Geschichte Kaiser Villa in Bad Ischl - Geschichte Kaiser Villa in Bad Ischl - Geschichte Geschichte Das Jagdschloss Bad Ischl, wie die Kaiservilla auch genannt wird ist eine einstöckige Schloßanlage in einem herrlichen Park mit Springbrunnen  gelegen, Der schon bestehende Mitteltrakt wurde parkseitig ausgebaut, wodurch die ursprüngliche Rückseite des Hauses zu einem repräsentativen Eingang mit klassizistischen Säulen und Tympanon wurde. Ihre Überschrift LOGOTYP .