Ein im 11. Jahrhundert erwähnter Hof war im 13. Jh. zu einer Burg ausgebaut worden, von der am heutigen zweistöckigen Bau nur noch wenig zu erkennen ist.

Vom jetzigen Schlosshotel aus wurden während des 2. Weltkrieges die falschen Pfund Sterling und Dollarnoten in Umlauf gebracht, die unter anderem auch von Admiral Canaris benutz wurden. Nach dem Weltkrieg wurde Schloss Labers wieder zum Hotel umfunktioniert.

Nach dem Geschlecht der Laubers übernahm ein Herr Christian von Angerheim den Hof. Sein Sohn war Heinrich Marschall von Tirol.
Im Jahre 1429 kaufte ein Jakob Auer das Schloss, um 1452 besitzen die Gebrüder Baumkircher die Anlage und nach ihnen viele andere Familien.
 

 
Schloss Labers in Meran wurde im 11. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt. 

 

 

   

 

 

Links oberhalb von Schloss Rametz, erreichbar auf dem von der Schennaer Strasse abzweigenden Laberser Weg, erhebt sich in wunderbarer Lage Schloss Labers.


Labers ist ein zweistöckiger Bau von erheblichen Ausmaßen mit zwei Ecktürmen.
Der 1185 erwähnte Hof trug den Namen Laubers nach seinen ersten Bewohnern. Angeblich soll er bereits im 11. Jahrhundert, zwischen 1077 und 1082 von einem Ulrich von Laubers bewohnt gewesen sein, von dem unbekannt ist, woher er kam und ob er den Bau aufführte. Nach dem Aussterben der Laubers 1278 begegnet uns ein Christian von Angerheim aus Untermais, dessen Sohn Heinrich Marschall von Tirol war, als Besitzer.

1429 kaufte Jakob Auer das Schloss, unter Herzog Sigismund sind 1452 die Brüder Baumkircher Besitzer. Dann wird 1550 der Kanzler Widmann und weiterhin zahlreiche andere Geschlechter benachbarter Burgen als Besitzer angeführt, schtiesslich 1812 die Bombarden, dann 1823 der Chirurg Richard Kirchlechner, 1843 der königliche Rat von Klenze, ein Ratgeber König Ludwig I. von Bayern. 1891 erwarb es ein Däne, Adolf Neubert, der es restaurierte und als Fremdenpension einrichtete, wobei vom alten Aussehen fast nichts übrig geblieben ist. Außer den im Keller sichtbaren mittelalterlichen Steinlagen und einer Kapelle ist nichts vom alten Bestand bewahrt.

Im letzten Weltkrieg war in Schloss Labers eine Geldfälscherzentrale des Dritten Reiches (Unternehmen Bernhard) untergebracht, die falsche Pfund Sterling und Dollars herstellte, welche die Organisation des Admirals Canaris zu Spionagezwecken verwertete. Die Mittel des bekannten Falles Cicero stammten aus der Meraner Fälscherwerkstätte, deren Druckerei mit den vollendetsten Maschinen ausgestattet war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schloss Labers bald wieder in Ordnung gebracht und als Hotel eingerichtet. Seine Einrichtung ist zweckbestimmt, aber vornehm.

Aus dem schönen Park von Labers bietet sich herrlicher Blick auf Meran.
 

 

Vom jetzigen Schlosshotel aus wurden während des 2. Weltkrieges die falschen Pfund Sterling und Dollarnoten in Umlauf gebracht,   
 
Ehemals war dies ein Hof, der den Namen seiner Bewohner – Laubers – trug. 1185 wurde dieser Hof zum ersten Mal schriftlich erwähnt.

 

 
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