Die Mainau, bzw. Maienow (1357), Maienau, Mainowe (1580) erwähnt, ist mit etwa 45 Hektar Fläche die drittgrößte der Inseln im Bodensee. Das dreiflügelige Barockschloss wurde um einen Ehrenhof und mit einem seitlichen Terrassengarten angelegt.  Das Schloss kurz nach seiner Erbauung um 1759 Bedingt durch das günstige Klima wachsen auf dem  Eiland, Palmen und andere mediterrane Pflanzen im Park. Wegen ihrer überaus reichen subtropischen, teilweise auch tropischen Vegetation wird die Mainau auch Blumeninsel  genannt.
Architektonischer Mittelpunkt und prachtvolle Kulisse für verschiedenste Anlässe: das Deutschordensschloss. Hier schlägt das Herz der Insel, hier lebt die Gräfliche Familie Bernadotte. Zu Ausstellungen, Veranstaltungen und im Bereich des Schlosscafés ist das Anwesen für das Publikum zugänglich. Als er im Jahre 1932 nach seinem Austritt aus dem schwedischen Königshaus wegen seiner Heirat mit der bürgerlichen Karin Nissvandt auf sämtliche Titel und eine mögliche Thronfolge verzichtete, zog er sich auf die Mainau zurück und machte sie zu seinem neuen Zuhause.

Das feuchtwarme Klima des Bodensees begünstigte die Idee des Großherzogs Friedrich I. von Baden die Insel in ein

exotisches Pflanzenparadies zu verwandeln (1853) Seit 1932 befand sich die Insel im Besitz der Grafen Lennart

Bernadotte. Die Blumeninsel Mainau im Bodensee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Die Insel ist ein einziger

riesiger Park, in dem sich ein wunderschönes Schmetterlingshaus, herrliche Rosengärten, tropische Gewächshäuser und

ein altes Barockschloß finden. Es gibt jährlich wechselnde Themen- Schwerpunkte.

Der Baumeister des Deutschen Ritterordens J. K. Begnato hat die heutige Schlossanlage 1739 bis 46 geschaffen. Der

weiße Saal nimmt eine Sonderstellung ein. Es sind hier Rokoko Stukkaturen zu bewundern.Das Schloss wurde auf dem

Burgstall der im 18. Jahrhundert abgebrochenen Burg Mainau nach den Entwürfen von Johann Caspar Bagnato

(Giovanni Gaspare Bagnato) und unter seiner Bauleitung 1739 begonnen und nach siebenjähriger Bauzeit vollendet.

Das dreiflügelige Barockschloss wurde um einen Ehrenhof und mit einem seitlichen Terrassengarten angelegt. Am

Mittelrisalit des Westteils prangt das riesige Wappen des Hochmeisters Clemens August von Bayern, des Landkomturs Philipp von Froberg und des

Mainaukomturs Friedrich von Baden. Auf dem Ostgiebel (Seeseite) befindet sich das Deutschordenswappen. Das Schloss ist bis heute Wohnsitz der

gräflichen Familie. An der gräflichen Fahne, die auf dem Schlossdach gehisst ist, kann man erkennen, ob die gräfliche Familie anwesend ist. Die

Privaträume liegen im Nordflügel, also vom Schlosshof aus links, im nicht zugänglichen Teil des Schlosses. Herzstück ist der ehemalige Audienzsaal,

der in Weiß und Gold gehaltene sogenannte „Weiße Saal“, der sein heutiges Aussehen erst 1883 erhielt. Er ist nur zu Konzerten oder besonderen

Veranstaltungen öffentlich. Im Mitteltrakt werden Wechselausstellungen gezeigt. Im Südflügel befindet sich ein Café mit Terrasse unter den hohen

Palmen der Schlossterrasse.

Das Palmenhaus, eine aufwändige Glaskonstruktion, hatte ursprünglich nur eine Baugenehmigung für die Wintermonate - inzwischen schützt es die

Bäume ganzjährig. Hier wachsen mehr als 20 Palmenarten, darunter eine mehr als 15 Meter hohe Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis), die

1888 gepflanzt wurde.

Das Schloss ist bis heute Wohnsitz der gräflichen Familie. An der gräflichen Fahne, die auf dem Schlossdach gehisst ist, kann man erkennen, ob die gräfliche Familie anwesend ist. Das Schloss wurde auf dem Burgstall der im 18. Jahrhundert abgebrochenen Burg Mainau nach den Entwürfen von Johann Caspar Bagnato (Giovanni Gaspare Bagnato) und unter seiner Bauleitung 1739 begonnen und nach siebenjähriger Bauzeit vollendet Schloss Mainau am Bodensee Geschichte
Schloss Mainau am Bodensee - Geschichte
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