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Andreas Freiherr von Di Pauli, ließ um 1885 das alte Haus auf Matschatsch völlig umbauen und bewohnte das neue Schlössl mit seiner Familie denn ganzen Sommer lang. Der Stil entspricht durchaus den damals “modernen” Anschauungen in der Baukunst, es wurden aber auch allerlei Elemente des Überetscher Stiles mitverflochten. Das Schloss hinter den Bäumen liegt direkt an der Mendelstraße. Rechts erkennen Sie den ehemaligen Gasthof Matschatsch und zur Linken den großen Parkplatz. Zu Fuß erreichen Sie von hier aus problemlos das sehr idyllisch gelegene Schlösschen.Es ist erwiesen, dass das Gebäude im 16. Jahrhundert einem Matheis Pernstich gehörte, der es an die Herren von Fuchs verkaufte.Im 18. Jahrhundert wiederum scheint eine Familie Franzin als Besitzerin auf, Anfang des 19. Jahrhunderts, Familie Schasser aus Kaltern.
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Unmittelbar an der Straße  steht der Gasthof Matschatsch, der leider zur Ruine verfällt. Auf der  gegenüberliegenden Seite, ein paar Gehminuten im Wald ist das Schloss Matschatsch, versteckt im  Wald, zu erreichen. Im Jahre 1953 kaufte die Gemeinde Eppan das Schlösschen und ließ es zu einer  Jugendherberge umgestalten. Die Bäume die das Anwesen umgeben sind Bemerkenswert. Es stehen  hier gut ein Dutzend hundertjähriger Douglasien, von enormer Größe. Dies sind sogenannte  Mammutbäume.  Um 1610 schrieb Marx Sittich von Wolkenstein in seiner Landesbeschreibung über Matschatsch :  ..”ein alter Bau, so aber etwas in Abgang (Verfall) ist, genannt Matschtsch. Hat schöne Güter zu und  gehört den Herren von Fuchs, so es vor Mannsgedenken erkauft haben”  Man weiß nicht viel über  diese alte Burg auf Matschtsch, wann, von wem, und zu welchem Zwecke sie erbaut worden ist. 1543  besaß und bewohnte sie Matheis Pernstich, und von diesen wohl mögen sie die Fuchs erkauft haben.  1776 stand Matschtsch im Besitz der Franzin. Für die Familie Franzin, deren Wohnsitz der große  Franzinische Ansitz in St. Michael war (heute Dominikaner Kloster), mag Matschatsch, wohl als  Sommerfrischort gedient haben - ebenso wie dies auch im 19. Jh. noch der Fall war.  1849 gehörte Matschatsch Josef von Call aus St. Pauls, und dieser ließ sich vom Bischofe von Trient  die Erlaubnis geben, “in einem ordentlichen Raume des Hauses täglich die hl. Messe lesen lassen zu dürfen” 1853 ging das Haus  auf Matschatsch an seinen Schwiegersohn, Leonhard von Schasser aus Kaltern, über, welcher 1817 Maria Antonia von Call  geehelicht hatte. Aus dieser Ehe stammten “nur” drei Töchter und so ging Matschatsch später an Andreas Alois Freiherrn von Di  Pauli aus Kaltern über. Sein zweiter Sophn Andreas Freiherr von Di Pauli ließ nun um 1885 das alte Haus auf Matschatsch völlig   umbauen. Wahrscheinlich verschwanden auch damals, die Reste der alten Burg. Die Villa Matschatsch (auch Schloss Matschatsch)  befindet sich in Südtirol im Gebiet der Gemeinde Eppan, südwestlich von Bozen. Die Villa liegt auf 887 m s.l.m. Höhe an der  Mendelpassstraße  nach Kehre Nr. 5 oberhalb des Gandbergs. Die Villa Matschatsch wurde während der Umbauarbeiten Ende des  19. Jahrhunderts historistisch im Überetscher Stil umgestaltet. An der südlichen Seite schmückt eine kleine halbrunde Kapelle mit  Kuppel und Laterne die Front. Um die Villa befinden sich einige Mammutbäume aus dem Jahr 1908, die mittlerweile als  Naturdenkmäler gekennzeichnet sind und das Gebäude sowie die umstehenden Bäume deutlich überragen. 
Das Schloss hinter den Bäumen liegt direkt an der Mendelstraße. Rechts erkennen Sie den ehemaligen Gasthof Matschatsch. Zu Fuß erreichen Sie von hier aus problemlos das sehr idyllisch gelegene Schlösschen. Der Überetscher Baustil mit seinen Rundbögen, Sälen und Sandsteinumrandungen ist am Gebäude sehr schön zu erkennen.  Rechts erkennt man den ehemaligen Gasthof Matschatsch, der heute nicht mehr in Betrieb ist und langsam verfällt. Der Überetscher Baustil mit seinen Rundbögen, Sälen und Sandsteinumrandungen ist am Gebäude sehr schön zu erkennen. An der Südseite ist eine kleine, halbrunde Kapelle samt Kuppel und Laterne zu sehen.