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Andreas Freiherr von Di Pauli, ließ um 1885 das alte Haus auf Matschatsch völlig umbauen und bewohnte das neue Schlössl mit seiner Familie denn ganzen Sommer lang. Der Stil entspricht durchaus den damals “modernen” Anschauungen in der Baukunst, es wurden aber auch allerlei Elemente des Überetscher Stiles mitverflochten. Das Schloss hinter den Bäumen liegt direkt an der Mendelstraße. Rechts erkennen Sie den ehemaligen Gasthof Matschatsch und zur Linken den großen Parkplatz. Zu Fuß erreichen Sie von hier aus problemlos das sehr idyllisch gelegene Schlösschen.Es ist erwiesen, dass das Gebäude im 16. Jahrhundert einem Matheis Pernstich gehörte, der es an die Herren von Fuchs verkaufte.Im 18. Jahrhundert wiederum scheint eine Familie Franzin als Besitzerin auf, Anfang des 19. Jahrhunderts, Familie Schasser aus Kaltern.
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Am Fuße des Mendelgebirges, dort, wo das Plateau von überetsch allmählich zum Mittelgebirge  ansteigt, ist eine uralte verkrüppelte Buche zu sehen, welche im Volksmund der “Teufelssessel”  genannt wird. An diesen Baum knüpft sich folgende Sage:   Zu Matschatsch lebte einst ein armer Pächter, der eine Stube voll Kinder, aber kaum etwas zum  Beißen hatte. In seinen Sorgen stieg der der Pächter einmal bergan uns kam in den Mendelwald zu  der verkrüppelten Buche, in deren Ästen, wie in einem bequemen Stuhl, ein seltsames Männlein im  grünen Jägerrock mit einer Hahnenfeder auf dem Hut saß.  Die Beine ließ es vom Ast herunterhängen, und daran trug es Stiefel von so absonderlicher Form, daß  sich der Pächter darüber ordentlich verwunderte. Und das Männlein rief vom Teufelssessel herab dem  Pächter zu: "Was fehlt dir, guter Freund, dass du eine so sauertöpfische Miene machst?" Der arme  Mann erzählt dem da oben von seiner Not und wie sie wohl bald alle werden verhungern müssen.  Da zog das Männlein einen gespickten Geldbeutel aus der Tasche und reichte ihn den Pächter vom  Baum herab mit den Worten: “Da nimm diese hundert Taler, du musst sie mir aber binnen drei Jahren  zurückzahlen, sonst gehörst du mir mit Leib und Seele.” Dann schrieb das merkwürdige Manndl einen  Vertrag auf ein Stück Pergament, ritzte den Arm des Pächters mit der Kielfeder auf und hieß ihn den Vertrag mit seinem eigenen  Blut zu unterschreiben.  Der Pächter konnte der Verlockung nicht widerstehen, unterschrieb, nahm die hundert Taler und ging erleichtert heim, war nun doch  die ärgste Not gelindert. Als die drei Jahre vorbei waren, fehlten dem Pächter doch wieder die hundert Taler zur Rückzahlung. Auf  den Rat eines Eppaner Kapuziners lieh er sich von dem reichen Herrn von Call, dem damaliger Besitzer von Matschatsch, die  Summe in lauter blanken, geweihten Kreuztalern aus und machte sich auf den Weg zur Buche.. Dort saß schon das Männlein und  wartete auf den Pächter. Als der dem Manndl die Kreutaler zur Zahlung bot, brach der Enttäuschte in ein Wutgeheul aus,  verwandelte sich in den leibhaftigen Satan und entwich durch die Lüfte. Der Pächter war heilfroh, auf diese Art dem Teufel  entronnen zu sein, gab dem Herren von Call die Kreuztaler wieder zurück und lebte in Hinkunft mit den Seinen arm, aber mit reinem  Gewissen. 
Das Schloss hinter den Bäumen liegt direkt an der Mendelstraße. Rechts erkennen Sie den ehemaligen Gasthof Matschatsch. Zu Fuß erreichen Sie von hier aus problemlos das sehr idyllisch gelegene Schlösschen. Der Überetscher Baustil mit seinen Rundbögen, Sälen und Sandsteinumrandungen ist am Gebäude sehr schön zu erkennen. Den Teufelssessel habe ich nicht gefunden, wohl eine wunderschöne Buche.  Der Mendelpass, mit einer Meereshöhe von 1.363 m liegt am Rande der Provinzen Bozen und Trient und ist auch der tiefste Einschnitt des Mendelkammes zwischen dem Penegal und dem Roen Bei  dem Wegweiser zum Penegal (Markanter Aussichtspunkt mit Fernsehsender) entlang und Aufwärts durch den Mischwald, ein schöner Weg, leider extrem mit Wurzeln überzogen - Vorsicht ist also oberstes Gebot.