Ursprünglich stand hier ein Meierhof des Klosters Wilten an der Gallwiese - nachgewiesen seit 1305. Später gelangte dieses Gut an den Innsbrucker Bürger Heinrich Mentelberger (1485), der dann von Kaiser Maximilian I. die Erhebung zu einem adeligen Anasitz erbat und auch bekam. Von 1661 bis 1807 kam das Schloss wieder in den Besitz des Klosters Wilten. Dann wurde der bis dahin spätgotische Ansitz erstmals zu einem Gasthaus umgebaut und erhielt nach dem Ankauf durch Prinz Ferdinand von Bourbon d'Orleans-Alencon (1890) seine heutige Gestalt eines Loire-Schlösses.
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Ursprünglich stand hier ein Meierhof des Klosters Wilten an der Gallwiese. Neben dem einstigen Hof auf der stand ein  Türmlein, wohl ein Wartturm für Kreidfeuer.  Von dieser exponierten, gut sichtbaren Stelle im Inntal aus wurden bei  Gefahr Signalfeuer entzündet. Im ausgebauten Turm wohnte ein Waldhüter und in späterer Zeit während der schwülen  Sommerwochen der jeweilige Abst von Wilten. 1622 mußte der in vielen Urkunden immer wieder genannte Turm dem  Bau einer Kapelle weichen. Den Meierhof hatte das Stift Wilten damals schon längst verkauft.  Die bekanntesten Hofbesitzer waren die Mentlberger, die dem  späteren Ansitz und Schloss den Namen gaben. Einer von ihnen,  der angesehene und reiche kaiserliche Rat Heinrich Mentlberger,  besaß das heutige "Gasthaus Happ" in der Innsbrucker Altstadt. Er  bekleidete auch die Ämter des Stadtrichters und des  Bürgermeisters. Der Mentlberger wurde von Kaiser Maximilian  geadelt und der Hof auf der Gallwiese zum Ansitz erhoben und  ausgebaut. Auf die Mentlberger folgten eine Reihe anderer adeliger Besitzer, darunter die schwerreichen Zott von Berneck, deren  imponierende Burg noch heute den Eingang ins Kaunertal bewacht. Dann folgten die ebenso wohlhabenden  Heidenreich von Biedeneck, die mehrmals den Tiroler Landesfürsten als Berater und Helfer in Finanz Angelegenheiten  zur Seite standen. Ihre um 1200 erbaute Burg steht in Fließ im Oberinntal. Von den Heidenreich von Biedeneck ging der  Ansitz Mentlberg an die Herren von Khuepach über. Im Jahre 1890 erwarb der franzosische Prinz Ferdinand von Bourbon-Orleans, Herzog von Alencon, den Ansitz. Der  Prinz war ein begeisterter Jäger, war auf seinen zahlreichen Wanderungen öfters nach Tirol gekommen und hat dabei  Gefallen an Mentlberg gefunden. Er ließ 1905 des Ansitz von einem französischen Architekten im Stil der Loire  Schlösser umbauen. Mächtig wirkt der östliche Portalturm mit Zelldach gedeckten Eckerkern, und mit dem  gotisierenden Maßwert verzierten Fenstern. Eine Uhr und das Wappenschild des Bauherren schmücken die  Turmfassade. Auch Kaiserin Elisabeth (Sisi) von Österreich weilte öfters hier. Seit 1928 im Besitz des Landes Tirol und  fumgiert seither als Schülerheim. 
An der Stelle des heutigen Schlosses gab es mehrere Innsbruck - Schloss MentlbergVorgängerbauten. Das Schloss wurde 1905 im Stil des Historismus nach dem Vorbild französischer Loireschlösser erbaut Auffallend im Osten ist der mächtige Eingangsturm mit seinen zeltdachgedeckten Eckerkern und dem großen Pyramidendach Im Jahre 1890 erwarb der franzosische Prinz Ferdinand von Bourbon-Orleans, Herzog von Alencon, den Ansitz Mächtig wirkt der östliche Portalturm mit Zelldach gedeckten Eckerkern, und mit dem gotisierenden Maßwert verzierten Fenstern.