Ursprünglich stand hier ein Meierhof des Klosters Wilten an der Gallwiese - nachgewiesen seit 1305. Später gelangte dieses Gut an den Innsbrucker Bürger Heinrich Mentelberger (1485), der dann von Kaiser Maximilian I. die Erhebung zu einem adeligen Anasitz erbat und auch bekam. Von 1661 bis 1807 kam das Schloss wieder in den Besitz des Klosters Wilten. Dann wurde der bis dahin spätgotische Ansitz erstmals zu einem Gasthaus umgebaut und erhielt nach dem Ankauf durch Prinz Ferdinand von Bourbon d'Orleans-Alencon (1890) seine heutige Gestalt eines Loire-Schlösses.
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Ein Bauer ging einst spät abends vom Schloss Mentlberg bei Innsbruck nach dem Dorfe Völs. Wie er das kleine  Wäldchen  unweit von Mentlberg betrat, sah er in der Dämmerung den Alber in Gestalt eine riesigen Lotters (Mann), der  bald über und über glühend war, bald wieder kohlschwarz wurde, durch den Wald herunterkommen. Als diese unheimliche Gestalt eines Albers die Strasse  erreicht ging er vor dem Bauer her. Es dauerte jedoch nicht  lange und der Spuk war verschwunden. Bei hellem Mondschein wollte einst ein Völser spätabends von  Innsbruck nach Hause gehen. Wie er nicht mehr weit von seinem  Heimatort in der Gegend von Mentlberg war, sah er auf einmal  einen "Worglar" vor sich hergleiten und konnte nun mit besten  Willen den geraden Weg nicht weiter verfolgen sondern war bald  im Wald drinnen, dann wieder beim Inn unten, kurz, er hatte die  Herrschaft über sich selbst verloren und musste nur immer wieder  dem verwünschten Ballen herlaufen. Erst als nach einigen Stunden das Ave läuten ertönte, war der Hexenspuk verschwunden. Abgehetzt und todmüde  konnte der Gefoppte jetzt endlich sein Heim erreichen.   Was nun genau der "Alber" oder der "Worglar" gewesen war ist unklar, aber immerhin hat diese unheimliche  Erscheinung einen eigenen Namen. Grad so wie der "Tatzelwurm" in Mühlau sollen  diese  noch selteneren Wesen  Verwandte der Drachen der Vorzeit sein.  Diese zwei nächsten "Verwandten" der "Worglar" und der "Alber" bestechen  durch ihr Können Feuer zu speien, sowie durch ihre Flug und Gleitfähigkeit.  Jedenfalls sind  diese Sagen südöstlich von Innsbruck bei Mentlberg, Völls und Vill bei Igls bekannt. 
An der Stelle des heutigen Schlosses gab es mehrere Innsbruck - Schloss MentlbergVorgängerbauten. Das Schloss wurde 1905 im Stil des Historismus nach dem Vorbild französischer Loireschlösser erbaut Auffallend im Osten ist der mächtige Eingangsturm mit seinen zeltdachgedeckten Eckerkern und dem großen Pyramidendach Was der "Alber" oder der "Worglar" gewesen war ist unklar, aber immerhin hat diese unheimliche Erscheinung einen eigenen Namen Allee zum Schloss Mentlberg. Grad so wie der "Tatzelwurm" in Mühlau sollen diese noch seltenere Verwandten die Drachen der Vorzeit sein.