An den Seitenwänden des Schiffes begenet links eine Darstellung des heiligen Joseph, ihr gegenüber jene Johannes Baptists mit dem Gotteslamm. Unterhalb dieser Wandgemälde und seitlich davon sind über 50 Votivbilder angebracht, die vom 18. bis ins 19. Jahrhundert entstanden sind. Sie dokumentieren die blühende Wallfahrt und zugleich, dass diese sich neben Maria auch an die Sieben heiligen Schläfer gerichtet hat, die unter dem Datum des 27. Juni im Martyrologium Romanum verzeichnet sind. Diesen ist seitlich vom Aufgang zur Orgelempore im Eingangsbereich der Kirche links eine Grotte gewidmet, die der Wiltener Abt Dominikus Löhr 1668 noch dem Vorgängerbau der heutigen Kirche hatte angliedern lassen. In der bäuerlichen Volksfrömmigkeit hatten und haben die heiligen Siebenschläfer einen zentralen Platz und sind auch für diverse Bauernregeln von kalendarischer Bedeutung. Das Gnadenbild Mariens ist heute wieder vielverehrt. 1920 wollte es der damalige Holzheimer Pfarrer für seine Kirche zurückkaufen, was ihm jedoch nicht gelang. 1980 unternahm der gesammte Holzheimer Gemeinderat eine Exkursion nach Mentlberg, um das Gnadenbild in Augenschein zu nehmen. Damals wurde für die Holzheimer Pfarrkirche eine orginalgetreue Kopie angefertigt.
Copyright © April 2012 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
home Schloss Mentlberg Schloss Mentlberg Tourismus Tourismus Links Links
Zur schmerzhaften Muttergottes - Wallfahrtskirche 1769 wurde sie in ihrer heutigen Gestalt nach Plänen von Konstantin Johann von Walther zu Pfeilsberg, der auch die  berühmte Innsbrucker Triumphpforte entworfen hat, durch Michael Umhauser errichtet und am 5. September 1770 von  Weihbischof Romedius von Sarnthein zum Gotteshaus geweiht.   An ihrer Stelle befand sich ein Vorgängerbau von 1622, den  Ferdinand von Khuepach anstelle einer Turmruine hatte erstellen  lassen. Dessen Sohn, Christoph II. von Khuepach, hatte als  kaiserlicher Offizier am Dreißigjährigen Krieg (1618-1648)  teilgenommen und kam auf seiner Rückkehr nach Tirol 1638 in  Holzheim bei Ulm, das protestantisch geworden war, vorbei. In der  dortigen verfallenen Kapelle fand er eine eindrucksvolle und  ausdrucksstarke Holzplastik der Schmerzensmutter, auf deren  Schoß der Leichnam Christi ruht. Dieses Bildwerk war einst in Holzheim als Gnadenbild verehrt worden, durch die  Wirren der Glaubensspaltung aber vernachlässigt und vergessen.   Bald schon wurde die Pietà als die Schmerzensreiche Mutter auf der Gallwiese dort wiederum zum Ziel einer Wallfahrt  und die Schlosskapelle in dem Maße, wie sie als Pilgerstätte zunehmend beliebt wurde, zu klein, um die zahlreichen  Gläubigen aufzunehmen. Dies machte 1769 den heutigen Sakralbau erforderlich. Unterhalb dieser Wandgemälde und  seitlich davon sind über 50 Votivbilder angebracht, die vom 18. bis ins 19. Jahrhundert entstanden sind.  Sie  dokumentieren die blühende Wallfahrt und zugleich, dass diese sich neben Maria auch an die Sieben heiligen Schläfer   gerichtet hat, die unter dem Datum des 27. Juni im Martyrologium Romanum verzeichnet sind. Diesen ist seitlich vom  Aufgang zur Orgelempore im Eingangsbereich der Kirche links eine Grotte gewidmet, die der Wiltener Abt Dominikus  Löhr 1668 noch dem Vorgängerbau der heutigen Kirche hatte angliedern lassen. In der bäuerlichen Volksfrömmigkeit  hatten und haben die heiligen Siebenschläfer einen zentralen Platz und sind auch für diverse Bauernregeln von  kalendarischer Bedeutung.
An der Stelle des heutigen Schlosses gab es mehrere Innsbruck - Schloss MentlbergVorgängerbauten. Das Schloss wurde 1905 im Stil des Historismus nach dem Vorbild französischer Loireschlösser erbaut Auffallend im Osten ist der mächtige Eingangsturm mit seinen zeltdachgedeckten Eckerkern und dem großen Pyramidendach 1769 wurde die Kirche in ihrer heutigen Gestalt nach Plänen des Architekten der Innsbrucker Triumphpforte Konstantin Johann von Walther zu Pfeilsberg errichtet, und am 5. September 1770 von Weihbischof Romedius von Sarnthein zum Gotteshaus geweiht. In ihrem Inneren stellt sich die Wallfahrtskirche Mentlberg als ein Gotteshaus dar, das ganz auf das Kreuzes- und Passionsgeheimnis konzentriert ist. Das Gnadenbild, das um 1500 entstanden ist, thront über dem Altar und ist in eine Nische integriert.