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Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker. Der Name Miramar oder Miramare beruht auf den italienischen Ausdrücken Mira (Ziel) und Mare (Meer), bedeutet also in etwa Meeresziel, im Sinne von Das Ziel am Meer. Die Innenausstattung wurde erst 1870, nach dem Tod Ferdinand Maximilians, fertiggestellt. 1855 beschloss Maximilian, sich auf einem Felsvorsprung in der Nähe von Grignano eine eigene Residenz zu errichten und auf dem umliegenden Areal einen Park anzulegen. Mit der Planung wurde der Wiener Architekt und Baumeister Carl Junker beauftragt. Die Fassade des Schlosses besteht aus weißem Kalkstein aus dem benachbarten Istrien und ist ein typisches Beispiel für den romantischen Historismus. Der Architekt Carl Junker kombinierte neugotische Stilelemente mit neumittelalterlichen Formen. Der Novarara-Saal. Die Einrichtung ahmt den Stil des Arbeitszimmers Maximilians auf dem österreichischen Kriegsschiff Novara nach. Auf der erneuerten Täfelung zeigen sich Symbole der Annanas, des Ankers und er Krone. Hier beginnen die Charlotte vorbehaltenen Apartements. Die Möbel nehmen die Stilmerkmale der englischen und niederländischen Meister des 17. Jh.s. auf. Die Bibliothek. Hier sind die Bände von Maximilian und Charlotte noch in der originalen Aufstellung aufbewahrt. Mit Marmorbüsten von Homer, Dante, Shakespeare und Göthe. Die Inneneinrichtung des Schlosses wurde erst nach 1870 fertiggestellt, nachdem Maximilian in Mexiko standrechtlich erschossen wurde. Er hat für Kaiser Napoleon III. in Mexiko Regent gespielt und verloren! Als die Lombardei 1859 als Folge der österreichischen Niederlage in der Schlacht von Solferino verloren ging, zogen sich Maximilian und Charlotte nach Triest zurück. Das Schloss war aber keineswegs fertig, darum bezog er ein Ausweichquartier. 1863 wurde Maximilian in Schloss Miramare auf Betreiben des französischen Kaisers Napoléon III. von einer mexikanischen Delegation zum Kaiser von Mexiko ernannt. Dieses Spiel endete für Kaiser Max tragisch. Blick vom Schloss auf das adriatische Meer in Richtung Triest. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde das gesamte Mobiliar nach Wien gebracht und in Schloss Schönbrunn und Schloss Belvedere aufbewahrt Die Repräsentationsräume im ersten Stockwerk des Schlosses wurden erst 1870, drei Jahre nach Maximilians Hinrichtung, fertiggestellt. Nach dem Tod von Maximilian und der Rückkehr der geistig verwirrten Charlotte nach Belgien wurde es Sommerresidenz. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Schloss Miramar liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest.
Schloss Miramar (italienisch Castello di Miramare) liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest. Die Stadt Triest und ihre Umgebung kamen bereits 1335/1382 zur Habsburgermonarchie und blieben österreichisch bis 1918. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker der nach detaillierten Anweisungen das Schloss des des Erzherzogs erbaute.
Ein paar Worte über das tragische Geschick  Maximilians : 1863 wurde Maximilian in Schloss Miramare auf Betreiben des französischen Kaisers Napoléon III. von einer mexikanischen Delegation zum Kaiser von Mexiko ernannt. Als er im darauf folgenden Jahr zusammen mit Charlotte nach Mexiko reiste, waren die Bauarbeiten im Inneren des Schlosses und am Park noch nicht abgeschlossen. In fester Überzeugung, nach Triest zurückzukehren, kümmerte sich Maximilian weiterhin um sein Bauvorhaben und schickte schriftliche Anweisungen an Hofmann. Von seinem Gärtner und Botaniker Wilhelm Knechtel, der Maximilian nach Mexiko begleitete, ließ er detaillierte Pläne für den Schlosspark anfertigen.Nachdem Napoléon III. seine Truppen aus Mexiko abgezogen hatte und Maximilian im Kampf gegen die revolutionären Mächte des Landes alleine gelassen worden war, reiste Charlotte nach Europa, um unter anderem bei Papst Pius IX. Unterstützung zu finden. Bereits während des Besuchs in Rom zeigte die Kaiserin erste Anzeichen geistiger Verwirrung und wurde daraufhin im Gartenhaus von Miramare eingesperrt. Nach Maximilians Hinrichtung 1867 verschlechterte sich Charlottes Zustand. Auf Betreiben ihres Bruders Philipp von Belgien musste sie Miramare verlassen und wurde in Château de Bouchout im belgischen Meise untergebracht. Charlotte kehrte nie wieder nach Miramare zurück.