Copyright © April 2015 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Home Schloss Miramare Tourismus Links Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Schloss Miramar liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest.
Schloss Miramar (italienisch Castello di Miramare) liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest. Die Stadt Triest und ihre Umgebung kamen bereits 1335/1382 zur Habsburgermonarchie und blieben österreichisch bis 1918. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker der nach detaillierten Anweisungen das Schloss des des Erzherzogs erbaute.
Der wunderschöne, auf Terassen angelegte Park des Schlosses. Er diente Erzherzog Ferdinand Maximilian als botanische Versuchsanstalt und sollte auch ein Ort der Meditation sein. Ein Teil des Parks wurde als als italienischer Garten mit geometrischen Formen angelegt, der andere als englischer Park, als Naturlandschaft mit viel Wald. Natur und Kunst sollten eine harmonische Verbindung eingehen. Als Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, der Bruder von Kaiser Franz Joseph I., 1854 zum Oberbefehlshaber der österreichischen Kriegsmarine ernannt wurde, ließ er sich in der zur damaligen Zeit zu Österreich gehörenden Hafenstadt Triest nieder und mietete die Villa Lazzarovich auf dem Hügel San Vito. 1855 beschloss Maximilian, sich auf einem Felsvorsprung in der Nähe von Grignano eine eigene Residenz zu errichten und auf dem umliegenden Areal einen Park anzulegen. Mit der Planung wurde der Wiener Architekt und Baumeister Carl Junker beauftragt, der in Triest kurz zuvor seine Arbeiten an der Eisenbahn abgeschlossen hatte und 1870 am Bau der Wiener Wasserleitung beteiligt war. Junker legte einen Entwurf für ein villenartiges Gebäude vor, das bereits die Merkmale des heutigen Schlosses aufwies. Da Maximilian das Ergebnis nicht weitläufig genug war, lehnte er die Pläne zunächst ab und beauftragte einen weiteren Architekten, den Triestiner Giovanni Berlam. Dieser arbeitete in seinem Entwurf ein mittelalterliches Landhaus mit Dachzinnen und Türmchen aus. Maximilian lehnte auch diese Baupläne ab und entschied sich schließlich für einen zweiten Entwurf von Carl Junker, der an seine ersten Pläne zwar anknüpfte, dem ursprünglich villenartigen Bauwerk jedoch durch drei Stockwerke und Mezzanin monumentale Größe verliehen hatte. Am 1. März 1856 wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen. Im Frühjahr 1857 wurde Maximilian zum Generalgouverneur von Lombardo-Venetien ernannt. Obwohl er zusammen mit seiner Ehefrau, Prinzessin Charlotte von Belgien, zu dieser Zeit in Mailand lebte, reiste Maximilian oft nach Triest, um die Bauarbeiten am Schloss zu verfolgen und Anweisungen zu geben. 1858 beschloss der Bauherr, auf ein Stockwerk zu verzichten, so dass das Schloss nur aus Erdgeschoss, erstem Obergeschoss und Mezzanin bestand und die Proportionen des Bauwerks unterstrichen wurden. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete der österreichische Dekorateur Franz Hofmann und dessen Sohn Julius bereits an der Ausstattung der Wohn- und Schlafräume des erzherzoglichen Paares, die entsprechend den genauen Anweisungen und Vorstellungen von Maximilian umgesetzt wurden. 1863 wurde Maximilian in Schloss Miramare auf Betreiben des französischen Kaisers Napoléon III. von einer mexikanischen Delegation zum Kaiser von Mexiko ernannt. Als er im darauf folgenden Jahr zusammen mit Charlotte nach Mexiko reiste, waren die Bauarbeiten im Inneren des Schlosses und am Park noch nicht abgeschlossen. Nachdem die Franzosen aus Mexiko abzogen erfüllte sich das Schicksal vom einzigen Kaiser in Mexiko. Maximilian wurde standrechtlich erschossen.
Als Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, der Bruder von Kaiser Franz Joseph I., 1854 zum Oberbefehlshaber der österreichischen Kriegsmarine ernannt wurde, ließ er sich in der zur damaligen Zeit zu Österreich gehörenden Hafenstadt Triest nieder. Die grosse Freitreppe ins Obergeschoss. 1858 beschloss der Bauherr, auf ein Stockwerk zu verzichten, so dass das Schloss nur aus Erdgeschoss, erstem Obergeschoss und Mezzanin bestand und die Proportionen des Bauwerks unterstrichen wurden.