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Home Schloss Miramare Tourismus Links Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Schloss Miramar liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest.
Schloss Miramar (italienisch Castello di Miramare) liegt auf einer Felsenklippe der Bucht von Grignano an der Adria etwa fünf Kilometer nordwestlich der italienischen Hafenstadt Triest. Die Stadt Triest und ihre Umgebung kamen bereits 1335/1382 zur Habsburgermonarchie und blieben österreichisch bis 1918. Das Schloss wurde zwischen 1856 und 1860 für Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, den Bruder Kaiser Franz Josephs I., und seine Gattin Charlotte von Belgien erbaut. Architekt und Bauleiter war Carl Junker der nach detaillierten Anweisungen das Schloss des des Erzherzogs erbaute.
Barcola liegt zwischen dem Vorort Miramare und dem Triestiner Stadtteil Roiano. Zusammen mit Grignano, Miramare, Gretta, Roiano, Scorcola, Cologna und einem Teil von Guardiella bildet Barcola den Verwaltungsbezirk 3 der Gemeinde Triest. Zur Nachtzeit ging einmal ein Bauer von Monfalcone nach Triest. Bei Prosecco traf er ein altes Weib, das, wie landesüblich , eine Last auf dem Kopfe trug und nach derselben Richtung wie er schritt. Er sprach es wiederholt an, bekam aber keine Antwort. Schließlich wurde wurde ihm die Sache zu langweilig und er ließ die Alte allein weiterziehen. Da der Bauer noch vor Mitternacht in Triest ankommen wollte, begann er schneller auszuschreiten. Der Weg führte ihn durch die öde Karstgegend. Ein geheimnisvoller Schleier breitete sich über das weiße Gestein. Nach einiger Zeit war es ihm als liefe ihm die Alte nach. Er verdoppelte seine Schritte, vernahm jedoch, dass sie ihm immer dicht an den Fersen blieb. Von nun an hastete er und eilte mehr und mehr. Mit einem Male fiel es ihm auf, dass sich die Landschaft vor ihm gar nicht zu verändern schien. Er sah sich schärfer um und schließlich gewahrte er, dass er nicht über die Stelle, von der er allein weiter gegangen,  fortgekommen war. Und hinter ihm scholl Gelächter, das Hohngelächter der Alten. Wütend drehte sich der Bauer um, und wollte ihr einen tüchtigen Stockhieb versetzen. da erblickte er an der Stelle des alten Weibes zu seinem Grausen den leibhaftigen Tod. Der Bauer wurde irrsinnig und in jeder Nacht zog es ihn an die Stelle zurück, wo er die grauenhafte Erscheinung gehabt hatte. Um ihn von seinem Wahn zu heilen, erbauten seine Angehörigen an der Unglücksstelle ein Häuschen, das am Tage des Heiligen Bartholomäus fertig wurde. Nach ihm wurde der Ort San Bartolo (das heutige Barcola) genannt. Auf Initiative von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich wurde eine Uferstraße gebaut, die seine Residenz Schloss Miramare direkt mit der Stadt Triest verbindet. 1884 eröffnete Lionello Stock in Barcola die Schnapsbrennerei Camis and Stock, die zum heutigen Spirituosenhersteller Stock wurde.
Berühmt sind neben dem Schloss auch die ausgedehnten Gartenanlagen, die es umgeben. Der Park erstreckt sich über 22 Hektar auf einem ursprünglich kargen Felsvorsprung. Die Park Dekoration: Skulpturen der Berliner Firma Moritz Geiss.  Ursprünglich war die kleine Halbinsel angeblich steinig und karg, sie wurde aber in einen grünen Garten verwandelt. Der Park wurde von Carl Junker entworfen, und für die botanische Gestaltung lies Maximilian den Hofgärtner Josef Laube rufen.