Beachten Sie bitte die Öffnungszeiten und angebotenen Führungen, damit die Kombination von Wanderung und kultureller Bildung auch wirklich gelingt!
Bereits um 1270 standen an diesem Ort eine kleine Burg sowie zwei Anwesen, allesamt bewohnt. Die Burg wurde später in den größeren Bau des Schlosses Moos integriert. Moos und Schulthaus waren nicht im Besitz desselben Herren und wurden jeweils im 14. und 15. Jahrhundert renoviert und erneuert. Nach einigem Wechsel starb des Geschlecht der Besitzer von Moos aus, das Anwesen ging durch eine Heirat an die von Schulthaus über.  1958 kaufte der Bozner Walter Amonn den Ansitz und restaurierte ihn. Als Entstehungsjahr dieses behäbigen Bauwerkes in Pigen oberhalb von St. Michael in Eppan gilt 1356, aber vermutlich ist es es wesentlich älter. Es gehörte im Laufe der Jahrhunderte mehreren bekannten Südtiroler Adelsfamilien, wurde aber immer mehr vernachlässigt, bis es vor 30 Jahren von einem kunstsinnigen Bozner Kaufmann wieder instand gesetzt wurde.Das Schloss kann besichtigt werden und ist unbedingt sehenswert
Öffnungszeiten : Ostern bis Oktober:  Führungen werden zwischen Dienstag und Samstag um 10.00, 11.00, 16.00 und 17.00 Uhr angeboten. Auf Anfrage werden für Gruppen auch sonntags Führungen bereitgestellt. Am Sonntag und Montag bleibt das Museum in Schloss Moos-Schulthaus geschlossen (auch zu Ostern).
Copyright ©  Februar 2015 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Schloss Moos-Schulthaus liegt in St. Michael Eppan nahe dem Gleifhügel oberhalb des Weilers Pigenó, gehört aber bereits zum Ortsteil Eppan-Berg. 1958 kaufte der Bozner Walther Amonn den Ansitz und restaurierte ihn. Das Museum Schloss Moos- Schulthaus ist Teil der Walther-Amonn-Stiftung, die seit 2013 vom Südtiroler Burgeninstitut verwaltet wird. Seit 1983 ist das Museum Schloss Moos-Schulthaus öffentlich zugänglich. Das von außen völlig unscheinbare, sogar etwas heruntergekommene Haus,hat keine Ähnlichkeit mit einem "Schloss"  birgt aber wahre Schätze im Inneren.
Home Schloss Moos-Schulthaus Tourismus Links
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Schloss Moos-Schulthaus liegt in St. Michael Eppan nahe dem Gleifhügel oberhalb des Weilers Pigenó, gehört aber bereits zum Ortsteil Eppan-Berg. Das Bauwerk als solches, in sehr reizvoller Gegend gelegen, ist ein absoluter Geheimtipp.  Der Besuch von Schloss Moos in Verbindung mit leichten Wanderungen ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Die aus einem mittelalterlichen Wohnturm entstandene Anlage bietet einen authentischen Einblick in die spätmittelalterliche Wohnkultur wie kaum ein anderes Schloss. Die Umgebung ist gesäumt von den Pigenoer Ansitzen, Burgen, Schlössern und von schönster Natur: Der reizvolle Ausblick auf das Überetsch vereint die Ruine Altfirmian mit den Schlössern Gandegg und Englar In der Eingangshalle ist ein "Löwe" in einem Käfig abgebildet. Der Künster selber hat wohl nie einen Löwen persönlich gesehen. Bereits um 1270 standen an diesem Ort eine kleine Burg sowie zwei Anwesen. Die Söhne Wilhelm und Hans ließen den Ansitz innen verschönern, in dem sie unter Anderem eine schöne gotische Täfelstube mit halbrunder Decke einbauen ließen. (um 1404) Um 1420 ließ man die Räume mit Wandmalereien verzieren, darunter eine interessante Darstellung des "Katzen Mäusekrieges". (Um 1420) Die Küche des Ansitzes. Dieser  Edelsitz bietet einen authentischen Einblick in die spätmittelalterliche Wohnkultur wie kaum ein anderes Schloss. Das hohe Gebäude im Westen ist das alte Schloss Moos (Haus Nr.4), gleich östlich davon und nur durch einen Weg getrennt steht der sogenannte Ansitz Moos. Hinter diesen unscheinbaren Mauern verbirt sich eine Fülle mittelalterlicher Gerätschaften deren Zweck heute dem Laien großteils unbekannt sind. Schloss Moos (links) durch einen Weg getrennt der Ansitz Moos, der an seinem unverputzten Vierecktürmchen gleich erkennbar ist. Blick auf den Weiler Moos-Schulthaus. Seit 1983 ist der Ansitz ein Museum für mittelalterliche Wohnkultur. 2013 wurde die Verwaltung dem Südtiroler Burgeninstitut anvertraut. Als Entstehungsjahr dieses behäbigen Bauwerkes in Pigen oberhalb von St. Michael in Eppan gilt 1356, aber vermutlich ist es es wesentlich älter Es gehörte im Laufe der Jahrhunderte mehreren bekannten Südtiroler Adelsfamilien, wurde aber immer mehr vernachlässigt, bis es vor 30 Jahren von einem kunstsinnigen Bozner Kaufmann wieder instand gesetzt wurde.