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Schloss Moos-Schulthaus liegt in St. Michael Eppan nahe dem Gleifhügel oberhalb des Weilers Pigenó, gehört aber bereits zum Ortsteil Eppan-Berg. 1958 kaufte der Bozner Walther Amonn den Ansitz und restaurierte ihn. Das Museum Schloss Moos- Schulthaus ist Teil der Walther-Amonn-Stiftung, die seit 2013 vom Südtiroler Burgeninstitut verwaltet wird. Seit 1983 ist das Museum Schloss Moos-Schulthaus öffentlich zugänglich. Das von außen völlig unscheinbare, sogar etwas heruntergekommene Haus,hat keine Ähnlichkeit mit einem "Schloss"  birgt aber wahre Schätze im Inneren.
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Das von außen völlig unscheinbare, sogar etwas heruntergekommene Haus, das keine Ähnlichkeit mit einem "Schloss" hat, birgt wahre Schätze im Inneren. Eppan/Berg ist eine der "noblen Lagen" in Eppan. Auch Schloss Moos liegt mitten im Grünen ober Schloss Gandegg und südwestlich der Gleifkirche. Eine schmale Straße führt an dem Zeugen vergangener Zeiten vorbei. Der neuerdings stets Ansitz Schulthaus genannte Gebäudekomplex des Edelsitzes Moos, eine der malerischesten Anlagen unter den Edelsitzen des Überetsch, ist erstin jüngster Zeit durch die ausgezeichnete Restaurierung stärker ins Blickfeld gerückt. Er liegt hinter dem Gleifhügel, an dem Weg zwischen dem weinberühmten Stroblhof und der doppeltürmigen Burg Freudenstein. Vielleicht ist der turmartige Kern des Ansitzes Schulthaus nicht erst 1356 von Heinrich von Rottenburg erbaut, sondern schon älter, jedenfalls ist er vom 14, bis 16. Jahrhundert Stammsitz der Herren von Moos gewesen. Später wechselten im Besitz die Firmian, Gerstl, Spaur, Thann, Lanser und dann bis ins 19. Jahrhundert die Schulthaus.  Fast alle Besitzer machten Zu- und Umbauten, sodass sich eine sehr unregelmässige Anlage herausbildete, die überaus verschachtelt und in den einzelnen Zimmern von verschiedenem Niveau und reich an Treppenanlagen und Stiegen und Stufen ist. Zuletzt in bäuerlichem Besitz, verfiel Schulthaus allmählich, bis es 1958 von dem Bozner Kaufherren Walter Amonn erworben und durch Dr. Arch. Erich Pattis einer behutsamen Erneuerung unterzogen wurde.  Bei der Restaurierung kamen in einzelnen Gemächern interessante Fresken des 15. Jahrhunderts zum Vorschein, teilweise sind auch sehr alte Balken, Holzdecken und Getäfel vorhanden, ebenso schöne Öfen. Der gegenwärtige Besitzer hat mit einer stilgerechten Wiedereinrichtung begonnen. Als Entstehungsjahr dieses behäbigen Bauwerkes in Pigen oberhalb von St. Michael in Eppan gilt 1356, aber vermutlich ist es es wesentlich älter. Es gehörte im Laufe der Jahrhunderte mehreren bekannten Südtiroler Adelsfamilien, wurde aber immer mehr vernachlässigt, bis es vor 30 Jahren von einem kunstsinnigen Bozner Kaufmann wieder instand gesetzt wurde.  Das Schloss kann besichtigt werden und ist unbedingt sehenswert. Die gesegnete Landschaft des Überetsch heißt wegen der zahlreichen Burgen, Schlösser und Ansitze das Südtiroler Adelsparadies. So liegt auch ein Kleinod tirolischer Wohnkultur im Weiler Schulthaus in Eppan. Für Kunstausstellungen zur Verfügung gestellt und zu Festlichkeiten verwendet, ist der erneuerte Ansitz Schulthaus eine Stätte kulturellen Lebens geworden. Der Ansitz kann mit Führung besichtigt werden und ist sehenswert.
Als Entstehungsjahr dieses behäbigen Bauwerkes in Pigen oberhalb von St. Michael in Eppan gilt 1356, aber vermutlich ist es es wesentlich älter Es gehörte im Laufe der Jahrhunderte mehreren bekannten Südtiroler Adelsfamilien, wurde aber immer mehr vernachlässigt, bis es vor 30 Jahren von einem kunstsinnigen Bozner Kaufmann wieder instand gesetzt wurde. Schloss Moos und der Ansitz Schulthaus bilden einen Komplex aus nahe aneinandergebauten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Eine interessante Ergänzung bildet die Katharinenkirche unterhalb davon. Das Bild zeigt die Küche des Ansitzes. Etwa 300 Meter westlich von der Gleifkirche liegt der Weiler Moos - Schulthaus, der sich aus mehreren eng beisamen stehenden Gebäuden zusammensetzt. Das Bild zeigt einen Fenstersitz an dem die Damen Licht zum Sticken hatten.