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Schloss Moos-Schulthaus liegt in St. Michael Eppan nahe dem Gleifhügel oberhalb des Weilers Pigenó, gehört aber bereits zum Ortsteil Eppan-Berg. 1958 kaufte der Bozner Walther Amonn den Ansitz und restaurierte ihn. Das Museum Schloss Moos- Schulthaus ist Teil der Walther-Amonn-Stiftung, die seit 2013 vom Südtiroler Burgeninstitut verwaltet wird. Seit 1983 ist das Museum Schloss Moos-Schulthaus öffentlich zugänglich. Das von außen völlig unscheinbare, sogar etwas heruntergekommene Haus,hat keine Ähnlichkeit mit einem "Schloss"  birgt aber wahre Schätze im Inneren.
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 Zu jener Zeit, als noch die vielen Ritterschlösser des Überetsch in voller Blüte standen und Minnesang und Leierklang durch die Säle und Kemenaten der Burgen schollen, befand sich in der Nähe des Schlosses Schulthaus eine Wirtstaverne, wo man einen besonders wohlschmeckenden Tropfen vom Gleifhügel an die Gäste verzapfte.  Der Wirt dieser Taverne hatte eine hübsche Tochter, und diese Tochter war um nichts besser als ihr Vater: beide schauten nur auf das Geld, Ehrlichkeit und Religion galten ihnen nichts, und auch mit der Sittlichkeit soll es die hübsche Maid nicht immer so ernst genommen haben.  Kurz, die Leute redeten übel über den Wirt und seine Tochter, nur die jungen Ritter kehrten gerne bei ihnen ein, Tropfen und Tochter hatten es ihnen angetan. Einmal waren wieder mehrere vornehme Herren in der Taverne eingekehrt, und es ging lustig zu bei Becherklirren und feuchtfröhlichem Gesang.  Gerne ließ es die Wirtstochter zu, daß ihr die jungen Herren den Hof machten und ihr auch Küsse raubten. Alles war schön und lustig. Doch plötzlich ging die Tür auf, ein schwarz gekleideter Ritter kam herein, ging durch die Reihen und packte die Wirtstochter, ohne weiter ein Wort zu sagen, zog sie aus dem Saal und verschwand mit ihr. Er fuhr durch die Luft hinüber zur Gleif und drückte dort die laut schreiende Maid in den Felsen und quetschte sie, bis sie tot war. Am nächsten Tag fand man ihren toten Körper im Teufelssessel sitzend vor, den ihr Körper in den harten Felsen gedrückt hatte.  So streng wurden seinerzeit Betrügereien bestraft, und leichtfertige Küsse geahndet ! Etwa 50 Meter westlich von der Gleifkirche, wo der gletscherschliffblanke Buckel gegen Schloß Moos - Schulthaus abfällt, finden sich im Gebüsch versteckt nebeneindander zwei solche Gletschermühlen. In der größeren davon kann bequem ein erwachsener Mensch sitzen und sogar die beiden Arme auf eine Art Lehne aufstützen. Diese seltsame Naturbildung gleicht nämlich einem steinernen Lehnsessel mit Armstützen.  
Als Entstehungsjahr dieses behäbigen Bauwerkes in Pigen oberhalb von St. Michael in Eppan gilt 1356, aber vermutlich ist es es wesentlich älter Es gehörte im Laufe der Jahrhunderte mehreren bekannten Südtiroler Adelsfamilien, wurde aber immer mehr vernachlässigt, bis es vor 30 Jahren von einem kunstsinnigen Bozner Kaufmann wieder instand gesetzt wurde. Am nächsten Tag fand man ihren toten Körper im Teufelssessel sitzend vor, den ihr Körper in den harten Felsen gedrückt hatte. Etwa 50 Meter westlich von der Gleifkirche, wo der gletscherschliffblanke Buckel gegen Schloß Moos abfällt ist die Gletschermühle clivus" latein und bedeutet "sanftgeneigter, sonniger Hang" heute versteht man unter Gleif nur mehr die Porphyrgruppe auf denen die Gleif steht, früher wurde das ganze Gebiet bis nach Pigenó so benannt. Hinter der Gleifkirche ist der Gletscherschliff.