Als Bayern im frühen 19. Jahrhundert Königreich wurde, erhielt Nymphenburg wieder eine neue bedeutende Funktion. Nymphenburg von der Stadtseite, Das nach italienischen Vorbildern errichtete "Lusthauß Nymphenburg" war zunächst nur ein mächtiger kubischer Pavillon, Schloss Nymphenburg blieb auch in der folgenden Zeit eine Lieblingsresidenz der bayerischen Könige. König Ludwig II. von Bayern erblickte hier am 25. August 1845 das Licht der Welt.
Die Gründung von Schloss Nymphenburg als Sommerresidenz ist der Geburt des langersehnten Thronerben Max Emanuel zu verdanken, der dem bayerischen Kurfürstenpaar Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen nach zehnjähriger Ehe 1662 geschenkt wurde. Zusammen mit dem Pariser Gartenarchitekten Dominique Girard konzipierte Hofbaumeister Joseph Effner um 1715 den Gesamtplan für Nymphenburg, einen Idealplan, nach dem der weitere Ausbau erfolgte.
Als Bauplatz war die westlich der Residenzstadt gelegene Hofmark Kemnathen vorgesehen, ein Ort auf freiem Feld, damals zwei Stunden von München entfernt. 1664 wurde mit dem Bau nach Plänen des Oberitalieners Agostino Barelli begonnen.
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Schloss Nymphenburg in München
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