Als Bayern im frühen 19. Jahrhundert Königreich wurde, erhielt Nymphenburg wieder eine neue bedeutende Funktion. Nymphenburg von der Stadtseite, Das nach italienischen Vorbildern errichtete "Lusthauß Nymphenburg" war zunächst nur ein mächtiger kubischer Pavillon, Schloss Nymphenburg blieb auch in der folgenden Zeit eine Lieblingsresidenz der bayerischen Könige. König Ludwig II. von Bayern erblickte hier am 25. August 1845 das Licht der Welt.
Die Gründung von Schloss Nymphenburg als Sommerresidenz ist der Geburt des langersehnten Thronerben Max Emanuel zu verdanken, der dem bayerischen Kurfürstenpaar Ferdinand Maria und Henriette Adelaide von Savoyen nach zehnjähriger Ehe 1662 geschenkt wurde. Zusammen mit dem Pariser Gartenarchitekten Dominique Girard konzipierte Hofbaumeister Joseph Effner um 1715 den Gesamtplan für Nymphenburg, einen Idealplan, nach dem der weitere Ausbau erfolgte.
Die Kunde von den Greueltaten, die während der Zeit der Hunnenkriege von dem wilden Reitervolk aus dem Osten in Bayern verübt wurden, drang auch in das abgeschiedene Kloster der Benediktiner bei Schäftlarn im Isartal. Besorgt versammelten sich die Mönche und berieten, wie sie der drohenden Gefahr begegnen könnten. "Es ist das Beste", meinte einer von ihnen, "wenn wir unser Kloster für eine Weile verlassen und uns in der Wildnis ringsum verbergen." Er fand bei einigen seiner Brüder Zustimmung, andere aber widersprachen ihm: "Unser Haus liegt so versteckt in der Senke. Es ist unwahrscheinlich, daß die Feinde es hier in diesen dichten Wäldern entdecken!" Die frommen Männer konnten sich auch nach langem Für und Wider nicht einigen. Da entschied der Abt, daß jeder tun sollte, was er für richtig halte. Wer gehen wolle, der solle gehen, wer bleiben wolle, bleiben. Kurz darauf verließen einige Mönche das Kloster, zogen ein Stück weiter isarabwärts und versteckten sich dort in einer wilden, unbesiedelten Gegend. Sie bauten sich eine kleine Hütte, in der sie leben und Gott dienen konnten, ohne in ständiger Furcht vor den Feinden zu sein. Nach langen und schweren Kämpfen gelang es dem Kaiser endlich, die Hunnen aus dem Land zu vertreiben. Der langersehnte Friede zog wieder in Bayern ein. Da wagten es die geflohenen Benediktiner, in ihr Stammkloster nach Schäftlarn zurückzukehren. Zu ihrem Entsetzen fanden sie dort aber nur noch einen Trümmerhaufen vor. Voll Trauer um ihre ermordeten Brüder machten sie sich daran, das Kloster neu zu errichten und wieder zu bewohnen. Ihre Zufluchtsstätte an der Isar bewirtschafteten sie jedoch auch weiterhin. "Bei den Mönchen" wurde der Ort deshalb von der Bevölkerung genannt. Daraus entstand später der Name "München". Die Hütte der Benediktiner soll sich etwa bei der Hochbrücke im Tal befunden haben.
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Schloss Nymphenburg in München

Wie der Name München entstand - Sage

Sage Der Marienplatz ist der zentrale Platz der Münchner Innenstadt und Mittelpunkt der Fußgängerzone. Seit der Gründung Münchens 1158 durch Heinrich den Löwen ist der Marienplatz Zentrum und Herz der Stadt. Der Dom zu Unserer Lieben Frau in der Münchner Altstadt, oft Frauenkirche genannt, ist die Kathedralkirche des Erzbischofs von München und Freising und zählt zu den Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt München. .