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Die zinnengekrönte Umfassungsmauer wird der Grund dafür gewesen sein, dass Schloss Rechtenthal zu dieser Bezeichnung kam. Anstelle eines kleinen Bauerngutes ließ hier erst um die Mitte des 19. Jahrunderts Baron Franz S. von Unterrichter aus Kaltern, der bereits das Adelsprädikat "von Rechtenthal" trug, diesen eleganten Ansitz für seinen Sohn Otto errichten. Über die Enkelin auf dem Heiratsweg in reichsdeutschen Besitz gelangt, wurde Schloss Rechtenthal 1920 durch den italienischen Staat enteignet. Die Gebäude wurden als Altersheim und schließlich als Sozialwohnungen genutzt.
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Die romanische Kirche St. Jakob in Kastelaz birgt einen der ältesten Freskenzyklen des deutschen Sprachraums. Die Grundmauern sollen auf einen römischen Isistempel zurückgehen. Die Apsis des linken romanischen Schiffes zeigt hochinteressante Fresken, besonders der untere Zyklus mit den einzigartigen "Bestiarien" (Mensch-Tier-Wesen), darüber die 12 Apostel in der Wölbung der thronende Christus mit den vier Evangelisten, vermutlich um 1250 gemalt. Das rechte Kirchenschiff ist gotisch mit Fresken von Ambrosius, einem Gehilfen des Meisters Johannes von Bruneck. Die hoch über der Dorfsiedlung Tramin  gelegene Kirche ist der älteste Kirchenbau des Dorfes. Seine Anfänge fallen in die Zeit der Hochblüte der Santiago-Wallfahrt. Der Bau reicht ins 11. Jahrhundert zurück, die romanische Apsis wurde im frühen 13. Jahrhundert freskiert, wie auch die beiden Langhauswände, von denen die südliche dem um 1440 aufgeführten Erweiterungsbau zum Opfer fiel. Nicht weniger interessant als die “Bestiarien” an den Wänden (Bilder auf der Seite “Sagen” ist die gotische Kapellenausmalung im Anbau. Meister Ambrosius Gander nennt sich hier 1441 Gehilfe des (”familiaris”) des Hans Gilmig von Bruneck. Vollendet wurde die Bemalung am 10. November 1441. Die Art der Gewölbefresken zeigt Zusammenhänge mit Fresken am Brixner Domkreuzgang (IV Arkade). Noch ein paar Worte zu den Bestiarien in der Apsis die soffort ins Auge fallen wenn man die Kirche betritt. Die Mischwesen halb Mensch, halb Tier, haben die Lastersymbolik und dienen als Beichtspiegel. Bis ins Spätmittelalter war der Beichtort in Altarnähe, weshalb spätmittelalterliche Altäre an ihren Rückseiten Bilder aus der Passion tragen. Die Sünden werden nicht nach den mosaischen Zehn Geboten, sondern nach den Hauptlastern. Ein Vogelmensch mit Schlange und Phrygischer Mütze, ein Mischwesen aus Hund und Mensch zeigt den Neid und die Zwietracht. Der Fischmensch sybolisiert den Zorn, mit Pfeil und Bogen geht er gegen die Eitelkeit los. Die Gefräsigkeit hinter ihm besteht nur aus Kopf und Bauch und Beinen.
Die hoch über der Dorfsiedlung Tramin  gelegene Kirche ist der älteste Kirchenbau des Dorfes. Seine Anfänge fallen in die Zeit der Hochblüte der Santiago-Wallfahrt. Auch die Freskeb aus der Gotik sind sehenswert.  Das Bild zeigt die Enthauptung eines römischen (?) Priesters ist zu sehen. Sowie Szenen aus der Ursulalegende. Ein Vogelmensch mit Schlange und Phrygischer Mütze, ein Mischwesen aus Hund und Mensch zeigt den Neid und die Zwietracht.