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Wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und diente als ehemalige Grenzfeste gegen Bayern schon Kaiser Maximilian I. als Jagdschloss. Jedoch wurde die ursprüngliche Wehrburg im späten 15 Jahrhundert in Folge eines Brandes, völlig zerstört. Der Kaiser baute Tratzberg nicht wieder auf sondern tauschte die Ruine gegen ein Schloss der reichen Silberbergwerksbesitzer Tänzel. Von Laubwald umgeben liegt es etwa hundert Meter über der Inntalsole weithin sichtbar, auf einem Felsabsatz. Zwischen Jenbach und Schwaz im Inntal/Tirol befindet sich im Gemeindegebiet von Stans auf einem Felsrücken ca. 100 m oberhalb der Talsohle auf der nördlichen Innseite Schloss Tratzberg, das im Besitz von Ulrich Goëss-Enzenberg und seiner Gattin Katrin Goë
 Ursprünglich stand östlich des heutigen Schlosses eine Ende des 13. Jh.s erwähnte landesfürstliche Burg gleichen  Namens. Mit der am Bergfuß, knapp am damals hier fließenden Inn, liegenden Klause bildete sie eine wichtige  Talsperre, die 1410 den Bayern, die zur Unterstützung des rebellierenden Heinrich von Rottenburg inntallabwärts  eingedrungen waren, erfolgreich Widerstand leistete. 1498 kommt Tratzberg durch Tausch mit Maximilian 1. an die  Brüder Veit, Jakob und Simon Tänzl. Diese reichen Schwazer Gewerken erbauten mit ungewöhnlichem Aufwand das  heutige Schloß.
Das von der Gewerkenfamilie Tänzl nach 1500 erbaute Schloss Tratzberg ist ein höchst bemerkenswertes Baudenkmal am Übergang von der Spätgotik zur Renaissance.