Copyright © Oktober 2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Das Schloss Velthurns, im gleichnamigen malerischen Dörflein am rechten (westlichen) Hang des Eisacktales, erreicht man auf einer guten Autostrasse von Klausen aus nach  ca. 4 km. Über dem Eingang zum Schloss ist eine schöne Gedenktafel an Johann Thomas Baron von Spaur, der das Schloss weiter ausbaute.  Das im 16. Jh. errichtete Schloß diente den Brixner Bischöfen bis zur 1803 erfolgten Säkularisation als Sommersitz. Das angesichts seiner herrlichen Lage am Hang oberhalb Brixen verständlich ist.  Das Fürstenzimmer weist eine kunstvolle Renaissancedecke und einen großen Kachelofen auf. Im Schloß finden heute auch Ausstellungen und Konzerte statt.   Ehemalige Sommerresidenz der Brixner Fürstbischöfe. Erbaut zwischen 1577 - 1587 im Stile der Hochrenaissance. Besonders sehenswert sind die Secco-Wandmalereien und das Fürstenzimmer.
Home Schloss Velthurns Tourismus Links
 Das Schloß Velthurns wurde vom Brixner Bischof zwischen 1577 und 1587 erbaut. Das sogenannte Fürstenzimmer diente als Empfangsraum für hochgestellte Persönlichkeiten, war also nie ein regelrechter Wohnraum. Der nach Süden ausgerichtete Raum war Präsantationsobjekt des Fürstbischofs. Er bildet mit seiner Täfelung, dem bemalten Fajenceofen und seinen Malerein zweifelsohne den Höhepunkt im Ausstattungsprogramm, ist aber zugleich Inbegriff des "Intimen und Pretiosen" geworden.   Erstmals wurde er von Fürstbischof Spaur im Herbst 1584 bezogen, der angrenzende Raum diente als bischöfliches Schlafgemach. Dieser Prunkraum sucht im Überregionalen seinesgleichen. Die künstlerischen Wurzeln für die Ausstattung des Raumes sind in der Reichsstadt Augsburg zu suchen, dort dürfte Hans Spineider seine Ausbildung erfahren haben. In der Konzeption der Wandverkleidung fallen die beiden möbelhaften Türverkleidungen ins Auge, das eine führt in den Saal, das andere in das Schlafzimmer des Fürstbischofs.   Die Ausstattung dieses prunkvollen Raumes beeindruckt besonders, da diese Kunstwerke mit den einfachsten Mitteln von heimischen Tischlern und Holzschnitzern hergestellt wurden. Die Vielzahl der Hölzer lässt die Natur selbst mit der Kunst und der Herstellung wetteifern. Der Prunk des Fürstezimmers hat sich auch im Volksmund niedergeschlagen. Sieben Tischler sollen an der Ausstattung der Raumes über sieben Jahre, sieben Monaten und sieben Tage tätig gewesen sein. Sieben Holzarten wären im Raum verbaut.    Besonders sehenswert sind die Vertäfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzte Portale und Holzdecken, Arbeiten, die zu den bedeutendsten Kunstschreinereien der Renaissance im süddeutschen Raum zählen.    Als bestes Werk gilt die vergoldete Kassettendecke im Fürstenzimmer mit ihrer feinen Intarsiatur. Bis zur Säkularisation um 1803 war das Schloß Sommersitz der Bischöfe von Brixen. Zunächst kaiserlicher Besitz, ging es später in private Hände über und schließlich vom Fürsten von und zu Lichtenstein Johannes II der Stadt Bozen geschenkt. Am 18. Juni 1978 ging es in den Besitz des Landes Südtirol über. Die Gemälde im Fürstenzimmer schuf Michael und Horazio aus Brescia nach einer Vorlage des Holländers  van Hoemskerck. Übrigens die Bilder am Wunderbrunnen in Kloster Neustift entstanden nach denselben Vorlagen. Das Schloss ist vom 1. März bis zum 30. November geöffnet!  (Montag geschlossen) Zu besichtigen mit Führung um 10:00 - 11:00 - 14:30 - 15:30 Uhr. Im Juli und August auch 16:30
Das Schloss Velthurns, im gleichnamigen malerischen Dörflein am rechten (westlichen) Hang des Eisacktales, erreicht man auf einer guten Autostrasse von Klausen aus nach  ca. 4 km. Das im 16. Jh. errichtete Schloß diente den Brixner Bischöfen bis zur 1803 erfolgten Säkularisation als Sommersitz. Besonders sehenswert sind die Vertäfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzte Portale und Holzdecken, Arbeiten, die zu den bedeutendsten Kunstschreinereien der Renaissance im süddeutschen Raum zählen. Als bestes Werk gilt die vergoldete Kassettendecke im Fürstenzimmer mit ihrer feinen Intarsiatur.  Die Rosetten an den Kassettendecken im zweiten Stock schnitzte in der Hauptsache Thomas Parth, Sohn des Bildschnitzers Michael Parth in Bruneck.