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Der Schlossbichl sieht aus wie jedes andere Waldstück, aber darunter ruht wahrscheinlich ein Heiligtum der Kelten oder Räter. Der Schuhnagel eines Legionärs aus der Zeit Kaiser Augustus  beweist das Alter dieser Stätte. Im dritten Grabungsabschnitt am Osthang stießen die Ausgräber in einer künstlich angelegten Terasse auf Mauerreste mit Mörtel, wie dieses kleine viereck aus Bachkieseln zeigt.
Um den Schlossbichl von Telfs ranken sich viele lokale Sagen. Unter anderem von verborgenen Schätzen und dem abgegangenen Schloss Eben. Vor kurzem tauchten Funde aus Eisen auf, darunter Werkzeuge und Waffen, Schmuckgegenstände, wie ein Bronzehalsreif und ein Zierbeschlag mit Reiterdarstellung. Diese legen nahe, dass sich auf dem Schlossbichl in der späten Eisenzeit ein Heiligtum befand. Bei den kultischen Handlungen dürfte Feuer eine gewisse Rolle gespielt haben. Die vielen Funde auf dem Schlossbichel sind beeindruckend! Aber leider wurden die meisten von illegalen Sondengängern gefunden, die ohne Rücksicht auf die Lage der Fundstücke diese aus der Erdegeholt haben. Niemend weiß mehr  den Ort und die Umstände die um die Fundstücke. Es muss diesen Menschen klargemacht werden, dass nicht nur die gefunden Artefakte, sonder auch die Lage von immenser Berdeutung ist. Denn sonst verschwinden jährlich unzählige Gegenstände auf nimmerwiedersehen…
Schlossbichl  in Telfs Schlossbichl in Telfs Gemeinde Telfs ist nun im Besitz eines bemerkenswerten archäologischen Schatzes aus der jüngeren Eisenzeit. Die Opfergaben, belegen, dass sich auf dem bewaldeten Hügel vor rund 2.000 Jahren ein rätisches Heiligtum befand.