Die Schlosshöfe in Kauns Die Schlosshöfe stammen aus dem 16. Jahrhundert sind aber im 17. Jahrhundert umgestaltet worden. Das Haus Nr. 49 war ein Maierhof der naheliegenden Burg Berneck. Unter den Landesinhabern Freiberg hat das Haus 1645 und 1654 den reichen Fassadenschmuck erhalten. Ein Maierhof ist ein Hof zur Versorgung einer Burg und deren Herren. Hier im Kaunertal ist dies die nahe gelegene Burg Berneck. Wie ein filigranes Netz umspannen die Malereien die Fenster, das Portal und den Erker.
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Ein idyllischer Ort über dem Eingang des Kaunertales. 3 km östlich von Prutz entfernt, liegt auf  1050 m das Dörfchen Kauns. Durch die sonnige Lage herrscht ein sehr mildes und angenehmes  Klima - nicht umsonst wird Kauns auch als das "2. Meran Tirols" genannt.  Kauns bietet sich,  durch die zentrale Lage im Oberinntal, als hervorragender Ausgangspunkt für viele  Wanderungen, Auf dieser 1050 m hoch gelegenen Sonnenterasse liegt nun das früher häufig von Bränden  heimgesuchte Kauns. Sehenswert sind die zwei Schlosshäuser (Haus Nr. 49 und 50) am  südöstlichen Ortsrand die einst zur Burg Berneck gehörten und deren Maierhöfe waren. In dem  ehemaligen Wirtshaus Nr. 49 in Kauns es ist eines der Schlosshäuser. Es trotzte den zahlreichen verheerenden Dorfbränden und zeigt seine über und über mit Fresken geschmückte Fassade mit Stolz.  Diese Schlosshöfe stammen aus dem 16. Jahrhundert, sie sind aber im 17. Jahrhundert  umgestaltet worden. Unter dem Lehensinhabern Freiberg von Berneck hat das Haus 1645 und  1654 den reichen Fassadenschmuck erhalten, Wobei das Haus Nr. 49 in besserem Bauzustand  ist und schönere Fresken aufweist. Die Malereien sind schmücken die Fenster, den Erker und  das Tor. Die Fensterbekrönungen werden von Vasen mit Lebensbäumen geziert. Der Erker wird  mir Szenen von Männern mit Säbeln und Hellebarden flankiert, auf den Fensterbrüstungen sind  ein Mann und eine Frau zu sehen. Links an der Hauswand ist der auf eine Gemse zielende berüchtigte Wilderer vom Kaunerberg,  der “Wiesenjaggl”, dargestellt. Neben den profanen Szenen dominiert zwischen den oberen  Fenstern links die Rosenkranzmadonna und rechts eine Kreuzigungsgruppe. Der österreichische Bindenschild weist auf das Landesfürstliche Lehen.  - Über den “Wiesenjaggl” ; Der Kaiser war schon des  öfteren mit einer prominenten Jagdgesellschaft auf Steinwildjagd im Kaunertal und zu Besuch auf Burg Berneck. Durch das  Jagdverbot des Kaisers an die Bauern, kam es zur Rebellion des Wiesejaggl's. Es verbreitete sich die Unzufriedenheit bei den  Bauern, die sich mit dem Wiesejaggl solidarisch erklärten. Die Waffen, die der Kaiser an die Bauern für die Verteidigung der  eigenen Grenzen bei den Kriegen gegen Venedig und den Eidgenossen verteilte, wurden von den Bauern auch zum Wildern  eingesetzt. Die Jagd im Kaunertal betrachtete der Kaiser als Privileg für sich und seine Jagdgesellschaft. Wilderer wurden für  vogelfrei" erklärt.      
Fresko einer Schutzmantelmadonna auf dem Haus Nr, 49., Entstanden um 1645. Diese Schlosshöfe stammen aus dem 16. Jahrhundert, sie sind aber im 17. Jahrhundert umgestaltet worden..Das "Zweite" der Schlosshäuser  (Nr. 50) An den Gemälden der Schlosshäuser kann man die Geschichte von Kaiser Maximillian erkennen. Unter anderem ist auch der berühmt berüchtigte Wilderer "Wiesejaggl" abgebildet  Zu Zeiten des Kaisers Maximilian I. trieb hier ein Wilderer sein Unwesen in den Kaunertaler Wäldern . Auf der reichhalten Fassadenmalerei ist er, geradewegs auf eine Gämse zielend, dargestellt. Heute befinden sich die 3 Schlosshäuser in Privatbesitz.