Die Schlosshöfe in Kauns Die Schlosshöfe stammen aus dem 16. Jahrhundert sind aber im 17. Jahrhundert umgestaltet worden. Das Haus Nr. 49 war ein Maierhof der naheliegenden Burg Berneck. Unter den Landesinhabern Freiberg hat das Haus 1645 und 1654 den reichen Fassadenschmuck erhalten. Ein Maierhof ist ein Hof zur Versorgung einer Burg und deren Herren. Hier im Kaunertal ist dies die nahe gelegene Burg Berneck. Wie ein filigranes Netz umspannen die Malereien die Fenster, das Portal und den Erker.
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Am Ortseingang von Kauns steht als ersters einladendes Wahrzeichen des Dorfes die  "Schranzkapelle". Herrlich ist der Blick auf die Kirche und das Dorf. Die Kapelle wurde  als Dank für die vorübergegangen Pest im Jahre 1634 von einem gewissen Michael  Schranz gebaut.  Den Altar dieses Kirchleins schmückt ein schönes Kreuzbild, bekannt  unter dem Namen "das Kaunser Kreuz." Das grosse “Kauner Kreuz” im Hochaltar (16. Jahrhundert) ist mit einer Legende  verbunden, welche auf einem Gemälde in der Kapelle dargestellt ist. Ein Jäger der kaum  auf Wild traf, rief aus diesem Grund den Teufel um Hilfe an. Dieser riet ihm, während der  Wandlung in der Kirche einem weit entfernt aufgestellten Christus am Kreuz in die  Seitenwunde zu schießen, dann würde er ein unfehlbarer Schütze werden. Doch der Jäger zitterte und traf ein Stück unter der Seitenwunde. In dem selben  Augenblick jedoch begann das Haus des Jägers zu brennen und wurde zur Gänze  zerstört.  In einer Kapelle, kaum eine Viertelstunde außer dem Dorfe Kauns, steht jetzt  jenes Christusbild hochverehrt. Unter der Seitenwunde erblickt man noch die  Kugelspur, sieht man noch die drei Blutstropfen, und ein Wandgemälde versinnbildlicht  noch immer die Sage. Unter der Seitenwunde sind noch die Kugelspur und drei  Blutstropfen zu sehen. Die Schranz Kapelle zum hl. Kreuz, 1639 von Michael Schranz gestiftet, wurde 1744, 1959und 1985/87 renoviert Die  Figur des Erzengels Michael ist wahrscheinlich von Andreas Kölle. An das sogenannte “Kauner Kreuz”, ein riesiges  Kruzefix aus dem 16. Jahrhundert, das eine Schußwunde aufweist knüpft sich die oben erwähnte Legende.
Die Kapelle wurde als Dank für die vorübergegangen Pest im Jahre 1634 von einem gewissen Michael Schranz gebaut. Das grosse “Kauner Kreuz” im Hochaltar (16. Jahrhundert) ist mit einer Legende  verbunden, An den Gemälden der Schlosshäuser kann man die Geschichte von Kaiser Maximillian erkennen. Unter anderem ist auch der berühmt berüchtigte Wilderer "Wiesejaggl" abgebildet  Zu Zeiten des Kaisers Maximilian I. trieb hier ein Wilderer sein Unwesen in den Kaunertaler Wäldern . Auf der reichhalten Fassadenmalerei ist er, geradewegs auf eine Gämse zielend, dargestellt. Heute befinden sich die 3 Schlosshäuser in Privatbesitz.