Wehrmauer in Glurns an der Etsch Als die Wehranlage in Glurns nach fast einem Jahrhundert Bauzeit endlich fertig gestellt war, musste eine Kommission feststellen, dass sie militärisch nutzlos geworden war, wenn der Feind mit Kanonen angreifen sollte. Viel Holz benötigte man auch für die Archen, die Wehrbauten gegen die Etsch hinter dieser Wehrmauer. Immer  wieder hatte das waldarme Glurns andere Gemeinden um Hoz angehen müssen. Teile des Wehrganges wurden im 30jährigen Krieg von einer einquartierten Sodateska verheizt. Der Rest wurde in mehrmaligen Bränden ein Raub der Flammen.
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Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, verzaubert alle Besucher mit seinem charmanten, mittelalterlichen Flair, den vollständig erhaltenen Ringmauern und den drei malerischen Tortürmen. Seit dem 16. Jh. kaum verändert, spürt man die bewegte Geschichte der ehemaligen Handelsstadt in jeder Ecke. Der romantische Charakter, das reiche Kulturleben und die idyllische Umgebung machen aus Glurns ein einzigartiges alpines Juwel.
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Die auffallende architektonische Unregelmäßigkeit der Lauben geht auf verschiedene Bauphasen zurück. Das Motto der Glurnser interpretieren sie "sie derrauften sich nicht leicht zusammen. In Folge wurde Anfang des 16. Jh. die bis heute bestehende 10 m hohe Ringmauer mit ihren zehn Wehrtürmen und drei Tortürmen errichtet.  Im Zuge des Wiederaufbaus wurde rund um beide Teile der Stadt nach Plänen des Hofmalers und Festungsbaumeisters Jörg Kölderer die heute noch bestehende Stadtbefestigung errichtet. Das Bild zeigt einen der 12  innen offenen Rundtürme Das Malser Tor. Die Handelsrouten änderten sich, vor allem seit das Eisacktal bei Bozen passierbar gemacht worden war. Die alten Handelsbeziehungen versiegten. Zudem war die neue Stadtbefestigung schon Anfang des 17. Jahrhunderts veraltet. Blick in die Laubengänge. Merkwürdig ist die geringe Höhe der Gänge. Durch die häufigen Überschwemmungen der Etsch wurde mit Schlamm und Schotter immer wieder ein Schicht über die andere geschoben, der Boden wurde immer höher ... Am 25. und 26. März 1799 drangen französische Truppen in die unbewachte Stadt ein. Es kam zu Plünderungen, mutwilligen Zerstörungen und Übergriffen an der Bevölkerung, die acht Todesopfer forderten. Das Schludernser Tor. Die Kragsteine die neben dem Tor aus der Mauer ragen hielten einst das Fallgitter. Das Wappen Kaiser Ferdinands II.über dem Tor (um 1560 Der Torturm an der Etschbrücke oder Kirchentor. Die Pfarrkirche ist nämlich außerhalb der Stadtmauer. Blick in einen Teil des Wehrganges. Mittelalterflair - eine Reise durch die Zeit: Sobald Sie in der geschichtsträchtigen Stadt Glurns eintreffen, werden Sie ins Mittelalter zurückversetzt. Deteileil des Stadttores. Das mittelalterliche Städtchen Glurns zählt mit seinen vollständig erhaltenen Stadtmauern, Lauben und historischen Gemäuern zu den schönsten Orten des Landes Altes Radhaus. Glurns brannte mehrmals nieder und wurde neu errichtet, so etwa 1664 und ganz verheerend am 5. Januar 1732, als 89 Häuser und Scheunen samt Vieh niederbrannten. Fünf Todesopfer waren zu beklagen. In den engen Gassen der verschachtelten Häuser sieht man ein Stadttor. Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, verzaubert alle Besucher mit seinem charmanten, mittelalterlichen Flair, den vollständig erhaltenen Ringmauern und den drei malerischen Tortürmen. Seit dem 16. Jh. kaum verändert, spürt man die bewegte Geschichte der ehemaligen Handelsstadt in jeder Ecke. Der romantische Charakter,