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Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, verzaubert alle Besucher mit seinem charmanten, mittelalterlichen Flair, den vollständig erhaltenen Ringmauern und den drei malerischen Tortürmen. Seit dem 16. Jh. kaum verändert, spürt man die bewegte Geschichte der ehemaligen Handelsstadt in jeder Ecke. Der romantische Charakter, das reiche Kulturleben und die idyllische Umgebung machen aus Glurns ein einzigartiges alpines Juwel.
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Das kleine Städtchen Glurns, ein paar Kilometer südlich von Mals auf dem flachen Talboden gelegen, ist eine der noch wenigen intakt gebliebenen wehrhaften Städte, wie Pienza (Siena), Terra del Sole (Forli) und einige andere. Sie weist noch unverändert die alten Verteidigungsanlagen auf und hat auch alle Merkmale einer kleinen Stadtsiedlung beibehalten. Nämlich einen Hauptplatz, zwei Straßen sowie Häuser mit Erkern und Zinnen und kleine Gärtchen. Glurns wird als Dorf erstmals im Jahre 1178 erwähnt. Sein Entstehen ist mehr auf wirtschaftliche und verkehrstechnische Ursachen zurückzuführen denn auf militärische Erwägungen. Denn eine Zeit lang war das Städtchen  ein bekanntes Handelszentrum für Salz. Erst zu einem späteren Zeitpunkt lenkte es das Augenmerk der Mächtigen auf sich und ging in den Besitz von Meinhard von Tirol und in der Folge in jene der Habsburger über. Die heutige Stadtbefestigung wurde an Stelle einer Älteren, im Engadiner Krieg am Ende des 15. Jahrhunderts stark beschädigten Anlage um 1580 errichtet. Die Wirkung der überaus eindrucksvollen Stadtbefestigung wird durch geschmacklose Vorbauten von Kasernen beeinträchtigt. Die Stadtbefestigung von Glurns ist eine ziemlich regelmäßiges Ringmauer Viereck mit drei Mittel- und vier Eckrondellen und drei Tortürmen. Das Malser- das Schludernser- und das Münstertor. Von den umlaufenden Ringmauern sind teilweise noch Graben und Zwinger erhalten. An den Ringmauern befindet sich ein Wehrgang mit Schießscharten, an denen nach Innen offenen  Rondellen verschiedene Scharten für Handwaffen und Geschütze. Die viereckigen Tortürme mit quadergefassten Spitzbogentüren haben Fresken und Wappen des Deutschen Reiches, Österreichs und Tirols, der Stadt Glurns und das der Grafen Trapp. Im Gerichtshaus ist ein mittelalterlicher Turm eingebaut, auch finden sich in der Umwallung mehrere schöne Häuser. Die schöne Haupt, heute Hintergasse ist durchgehend mit extrem niederen Lauben ausgestattet. Außerhalb der Umfriedung aus dem 16. Jh. Ist die Pfarrkirche zum hl. Pankraz sehenswert. Diese wurde Ende des 15. Jh.s. gebaut und auch sie ist trotz der mehrmaligen Brände fast in ihrem ursprünglichen Zustand verblieben. Ab 1974 wurden umfangreiche Arbeiten zur Sanierung der Außenmauer, des „Schludernser Tors“  und anderer Gebäude innerhalb der Stadtmauer in Angriff genommen, die Stufenweise zur totalen Sanierung führen werde.
Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, verzaubert alle Besucher mit seinem charmanten, mittelalterlichen Flair, den vollständig erhaltenen Ringmauern und den drei malerischen Tortürmen. Seit dem 16. Jh. kaum verändert, spürt man die bewegte Geschichte der ehemaligen Handelsstadt in jeder Ecke. Der romantische Charakter,  Unterhalb des mystischen Tartscher Bühels im Obervinschgau liegt die historische Kleinstadt Glurns, die sich seit Jahrhunderten äußerlich kaum verändert hat. Blick vom "Tartscher Bichl" auf Glurns.  Im Jahre 1304 wurde die Kleinstadt an der Etsch erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Im Engadiner Krieg 1499 fast vollständig zerstört. In Folge wurde Anfang des 16. Jh. die bis heute bestehende 10 m hohe Ringmauer mit ihren zehn Wehrtürmen erbaut.